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Zum Fürchten schaurig: Zwischendurch nahmen die Perchten ihre Masken ab, um die Kinder zu beruhigen. Rechts im Bild Organisator und Gastwirt Johann Barsy, der als Sagenfigur Goggolori eigene Geschichten vortrug.

forsthaus Kasten

Über 1000 Besucher beim Perchtentreiben

Neuried – Hexen und Teufel haben am Wochenende auf dem Weihnachtsmarkt beim Forsthaus Kasten ihr Unwesen getrieben. Und der Besucher-Zuspruch, den sie dafür erfuhren, war groß.

„Es waren noch nie so viele Leute da wie heuer“, sagt Johann Barsy, Wirt und Organisator des Perchtentreibens. Weit über 1000 Besucher seien am Samstag zur 6. Rauhnacht ins Forsthaus gekommen. Fünf Perchtengruppen lieferten den Menschen eine Schau. Maskenschnitzer Gunther Aumann reiste mit seinen Perchten und drei weiteren Gruppen aus der Steiermark an. Im Würmtal traf er dann auf den „Forst-Kasten-Pass“, die Gruppe, die der Wirt des Gasthauses zusammen mit Alexander Beck gegründet hatte. Unter den insgesamt rund 50 Perchten waren also 15 heimische „Würmtal-Deifen“ und eine „Stockdorfer Waldhex’n“.

Barsy selbst trug keine Maske, sondern wirkte als Sagenfigur Goggolori mit. Auch heuer erfand er zwei neue Geschichten, die den Anwesenden von ihm und den Perchten vorgespielt wurden. Zum Ende der Veranstaltung hatte der Chef der Perchten, der Nikolaus, seinen Auftritt. „Zwischendurch gab es aber eine Demaskierung, damit die Kinder wissen, dass hinter den Perchten Menschen stecken“, sagt Barsy. Die Rauhnacht brachte dem Wirt eine raue Stimme ein. Aber der diesjährige Erfolg des Perchtentreibens entschädigte ihn vollauf.

Victoria Strachwitz

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