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Der bisherige Vorstand des K&K mit (v.l.) Jan Jungowski, Inge Altinger-Ralle, Kerstin Johann, Johann a Rieke und Carmen Hohmann, hier bei der Mitgliedervsammlung 2016.

Abgang beim Verein „Kunst und Kultur in Neuried“

Hobelsberger tritt als Vorsitzender zurück

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Die Zeiten für den K&K sind nicht leicht. Eine Spielstätte dürfte weiter fehlen. Und jetzt ist auch noch der langjährige Vorsitzende vorzeitig zurückgetreten.

Neuried – Über 20 Jahre lang war Hans Hobelsberger Vorsitzender des Vereinsvorstandes von „Kunst & Kultur in Neuried“. Der K&K, so die landläufige Bezeichnung, bemüht sich seit 1985 darum, Künstler und kulturelle Veranstaltungen nach Neuried zu holen. In den letzten Jahren hatte überwiegend Hobelsberger die Verhandlungen mit Künstlern und Agenten geführt. Das müssen nun andere übernehmen.

Hobelsberger habe seinen Rückzug aus dem Vorstand des K&K erklärt, gab die Geschäftsstelle des Vereins jetzt bekannt, aus persönlichen Gründen, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Auch auf Nachfrage war beim K&K nichts Näheres zu den Gründen zu erfahren. Man habe vereinbart, zu den Gründen keine weiteren Angaben zu machen, sagte Carmen Hohmann, Beirätin im Vorstand und zuständig für die Geschäftsstelle. Hobelsberger selbst war am Donnerstag nicht zu erreichen.

Für die Arbeit des Vereins habe Hobelsbergers Rückzug zunächst keine gravierenden Konsequenzen, sagte Hohmann. Die Programmplanung für den Winter und das Frühjahr 2018 stehe bereits. „Wir werden eine Vorstandssitzung einberufen und zeitnah eine Mitgliederversammlung ansetzen.“ Die steht ohnehin samt Wahlen im Frühjahr an. Hobelsberger hatte laut Hohmann im September in einem Mitgliederbrief angekündigt, dann nicht erneut anzutreten.

Hobelsberger war seit 1996 Vorsitzender des K&K-Vorstandes. Dazu, wer seine Nachfolge antreten könnte und wer zukünftig seine Aufgaben übernehmen soll, war am Donnerstag nichts zu erfahren. Wer auch immer es sein wird, wird möglicherweise noch eine Weile mit ähnlichen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Wann dem K&K wieder eine passende Spielstätte zur Verfügung steht, in der auch namhafte Künstler zu spielen bereit sind, ist immer noch offen. Für das Frühjahrsprogramm sei dem K&K von der Gemeinde geraten worden, lieber nur mit der Aula der Grundschule zu planen.

Und zuletzt gab es keine ermunternden Nachrichten in Sachen Mehrzweckhalle. Das Gutachten zu von der Gemeinde angeprangerten Baumängeln in der Halle liegt immer noch nicht vor. Erst wenn sich im laufenden gerichtlichen Beweissicherungsverfahren eine Tendenz abzeichnet, will die Gemeinde die sicherheitsrelevanten Mängel an der Deckenverkleidungen beheben lassen. Immerhin will die Gemeindeverwaltung in der kommenden Woche im Bauausschuss über den Sachstand informieren. Ob sie dann Positives aus Sicht des K&K zu verkünden hat, ist bislang nicht bekannt.

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