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Letzte Arbeiten: Die Neurieder Mehrzweckhalle wird am 22. Juli eröffnet. Sie wird örtlichen Vereinen kostenlos zur Verfügung stehen. Für Externe sollen Gebühren erhoben werden, deren Höhe man erst zu einem späteren Zeitpunkt festlegen will.

Eröffnung der neuen Neurieder Mehrzweckhalle

„Gebühren deutlich aufstocken“

Neuried - Am 22. Juli wird die neue Neurieder Mehrzweckhalle offiziell eröffnet. Im Sozial- und Kulturausschuss stand am Dienstag zur Diskussion, in welchem Maße Gebühren für die Nutzung verlangt werden sollen.

Der Beschluss zur alten Neurieder Mehrzweckhalle aus dem Jahr 2004 hatte vorgesehen, den örtlichen Vereinen und Institutionen die Räumlichkeiten kostenfrei zur Verfügung zu stellen. An diesem Grundsatz hielten die Gemeinderäte in der Sitzung am Dienstag für den Neubau fest. Einigkeit bestand im Ausschuss auch darüber, dass Privatpersonen oder externe Institutionen sehr wohl eine Miete zu zahlen hätten. „Die Höhe müssen wir uns überlegen, aber wir sollten die 2004 festgelegten Gebühren deutlich aufstocken“, sagte Michael Zimmermann (CSU).

Der Christsoziale brachte zudem einen konkreten Vorschlag vor. Pro Veranstaltung oder Tag der Nutzung seien 500 Euro für die Halle, 250 Euro für die Aula und 100 Euro für einen Veranstaltungsraum zu verlangen. Vor zwölf Jahren waren die Preise auf 300 Euro (Halle), 150 Euro (Aula) und 50 Euro (Veranstaltungsräume) festgelegt worden.

Auf konkrete Summen wollte sich der Ausschuss jedoch noch nicht festlegen. „Ich tue mich da schwer, wenn ich noch nicht einmal weiß, was uns die Halle jährlich kosten wird“, merkte Oliver Schulze Nahrup (BZN) an und bat Alois Sailer um diesbezügliche Informationen. Der Leiter der Gemeindeverwaltung konnte hierbei nur bedingt weiterhelfen. 5000 Euro sei jährlich für die Wartung aufzubringen – ohne Einbezug des aktiven Betriebs. Die Reinigungskosten seien auf 35 000 Euro pro Jahr angesetzt. Entsprechend fasste der Ausschuss einstimmig den Beschluss, örtlichen Vereinen die Nutzung der Halle mietfrei zu genehmigen und die Verwaltung damit zu beauftragen, eine generelle Nutzungsordnung sowie eine Gebührensatzung für externe Veranstalter zu erstellen.

Einstimmigkeit herrschte zudem bei fälligen Aufwandsentschädigungen aller Nutzer. So seien Reinigung, Thekennutzung, Bühnenaufbau und weitere Zusatzkosten partiell den veranstaltenden Institutionen – egal ob ortsansässig oder nicht – über Pauschalbeträge in Rechnung zu stellen. Dies sind Kosten, die bislang nicht zu zahlen waren. Das Gremium beauftragte die Verwaltung auch mit der Aufstellung eines detaillierten Konzepts für diese Leistungen.

Michael Grözinger

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