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Auf dem Areal südlich des Hettlage-Geländes sollen neue Wohnungen entstehen. Dadurch steigt der Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen.

Baubeginn 2018

Neuried plant neues Kinderhaus südlich des Maxhofwegs

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Der Bevölkerungszuwachs in Neuried bringt einen Bedarf an Kinderbetreuungs-Einrichtungen mit sich. Darum baut die Gemeinde jetzt ein Kinderhaus.

Neuried – Die Planungen für das Hettlage-Gelände in Neuried laufen auf Hochtouren. Neben Gewerbebauten sollen dort bis zu 200 neue Wohneinheiten entstehen. Weiterer Wohnungsbau steht für die Ortsmitte und das Areal südlich des Maxhofwegs steht zur Debatte. Im November legte das Stadtplanungsbüro Salm & Stegen eine Berechnung vor, die von 790 neuen Einwohnern in den kommenden Jahren ausgeht. Dadurch entstehe ein zusätzlicher Bedarf von mindestens 50 Betreuungsplätzen für Kinder bis sechs Jahre.

In der jüngsten Bauausschusssitzung hatte Bürgermeister Harald Zipfel bereits gesagt, man werde in absehbarer Zeit wohl nicht um den Bau einer neuen Einrichtung zur Kinderbetreuung herumkommen. Und die Zeit drängt, schließlich soll diese bereits stehen, wenn die Wohnungen am Hettlage-Areal bezugsfertig sind. Laut Bauamtsleiterin Dagmar Hasler könnte dies 2019 der Fall sein. Das sei eine realistische Planung.

Bürgermeister Harald Zipfel will im nächsten Jahr mit dem Bau beginnen.

Der Standort für das neue Kinderhaus ist bereits gefunden. „Eigentlich kommt nur das Gelände neben dem Jugendhaus, südlich des Maxhofwegs, in Frage“, sagt Zipfel. Plan sei, dass die Kinderkrippe an der Zugspitzstraße in das neue Haus umziehe. Diese war vor gut einem Jahr provisorisch auf dem Gelände des alten Sportplatzes errichtet worden. Dazu solle das neue Kinderhaus dann um die erforderlichen Plätze erweitert werden. „Wenn der Gemeinderat zustimmt“, erklärt Zipfel.

Noch fehlt dem Vorhaben aber die Grundlage. „Eigentlich wollten wir schon in diesem Jahr anfangen, aber es gibt noch keinen Bebauungsplan“, erklärt der Bürgermeister. Doch er bleibt zuversichtlich: „Wir sind dran und hoffen, dass es noch im ersten Halbjahr 2017 mit dem Plan klappt. Nächstes Jahr wollen wir dringend bauen.“ Ansonsten hinkt der Zeitplan dem des Wohnungsbaus am Hettlage-Gelände hinterher.

Die Kosten für das neue Kinderhaus schätzt das Büro Salm & Stegen auf etwa 2,5 Millionen Euro. Davon sollten rund 1,2 Millionen als Folgelasten an die Bauherren der Bereiche Hettlage-Areal und südlich des Maxhofwegs umgelegt werden. Denn nach einer neuen Regelung gibt es in Neuried für größere Projekte nur noch Baurecht, wenn sich die Bauherren vertraglich verpflichten, sich an Folgekosten zu beteiligen. Darunter fallen etwa Infrastrukturmaßnahmen wie neue Kindergärten oder Kinderkrippen.

Bei fortgeschrittener Planung der Wohnbebauung in der Ortsmitte könnte Neuried weitere 200 000 Euro Baukosten auf private Eigentümer umlegen. Im Optimalfall entstünden für die Gemeinde also Kosten in Höhe von gut 1,1 Millionen Euro.

mg

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