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Am Neurieder Sportpark hat die Feuerwehr eine Eislaufbahn geschaffen. Am Wochenende  können die Bürger dort kostenlos eislaufen.

Premiere in Neuried

Feuerwehr baut Eislaufbahn

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Neuried hat jetzt einen Eislaufplatz. Die Feuerwehr hat ihn gebaut, und alle sind zum Eislaufen eingeladen. Am Samstag geht die Fläche in Betrieb.

Neuried Ab in die Schlittschuhe: Die Feuerwehr hat Neuried die erste Eislaufbahn beschert. Und das Zuckerl ist: Der Eintritt ist frei. Für den Kommandanten Thorsten Rehkämper ist mit der Bahn ein Traum in Erfüllung gegangen. „Unser Kommandant kennt das aus seiner Heimat in Nordrhein-Westfalen“, erklärt Felix Lechner, der 2. Vorsitzende der Neurieder Feuerwehr. „Wir spinnen die Idee schon lange.“ Seit Dienstagabend war die Feuerwehr nun mit Radlader, Akkuschraubern und Schläuchen am Werk. Mittwochabend zeichnete sich ab, dass die selbst gebaute Bahn funktionieren könnte. Jetzt wird die Werbetrommel gerührt.

Anders als das „Eiswunder“ in Planegg braucht die Neurieder Variante keinen Strom. Es wird sie also nur so lange geben, wie die Kältewelle anhält. Freunde des Schlittschuhfahrens sollten die 15 mal 20 Meter große Eisfläche am Sportpark daher gleich dieses Wochenende ausprobieren. Samstag und Sonntag, 26. und 27. Januar, wird sie von 11 bis 17 Uhr geöffnet sein. Dazu gibt es Glühwein, Punsch und Würstl. Felix Lechner stellt sich vor, dass die Besucher am Rande der Bahn gesellig beisammen stehen. Wenn sie sich nebenbei über die Feuerwehr informieren, freut er sich. „Wir wollen mal wieder auf uns aufmerksam machen“, sagt er. „Damit wir unserer eigentlichen Aufgabe nachkommen können, brauchen wir neue Mitglieder.“

Die Eisbahn ist aber auch ein Geschenk an die Neurieder. Und sie ist nicht ohne Aufwand entstanden. Am Dienstag liehen sich die Feuerwehrler einen Radlader aus, um die Fläche am Sportpark vom Schnee zu befreien. Sie schufen eine Einfriedung aus Holzbalken, legten darin Silofolie aus, setzten ihre Schläuche zusammen und füllten rund 4000 Liter Wasser in das Becken. Rund 20 Helfer seien daran beteiligt gewesen, fast die gesamte Jugendfeuerwehr. „Das Wasser ist schon in der ersten Nacht relativ gut durchgefroren.“ Lechner ist begeistert. Ganz ohne Stress zusammenzuarbeiten, das Werkzeug kennenzulernen, zu schrauben, zu messen und zu nivellieren: „Das schweißt zusammen und vermittelt Kompetenzen, die gerade die Jungen brauchen können“, sagt er.

Wichtig ist Felix Lechner, dass die Eisfläche nur zu den oben genannten Zeiten betreten werden darf und dass die Nutzung auf eigene Gefahr erfolgt – selbst zu den offiziellen Öffnungszeiten. Schlittschuhe werden nicht ausgeliehen, sie müssen selbst mitgebracht werden. Informationen zur Eislauffläche gibt es auch auf der neuen Facebook-Seite der Feuerwehr.

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