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In dieses Haus am Hainbuchenring soll die Gemeindeverwaltung ab Februar 2019 umziehen.

Umzug im Februar

Gemeindeverwaltung verlässt das Rathaus

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Neurieds Gemeindeverwaltung zieht um. Bald wird das Bauamt im heutigen Rathaus beheimatet sein. Für alle weiteren Abteilungen und die Amtsstube des Bürgermeisters wurde eine außergewöhnliche Lösung gefunden.

Neuried – Wer an einem Mittwochnachmittag zur Bürgersprechstunde von Bürgermeister Harald Zipfel gehen möchte, steht in Neuried kommendes Jahr wohl vor verschlossener Tür. Zumindest wenn er zum Rathaus an der Planegger Straße geht. Denn die gesamte Neurieder Gemeindeverwaltung inklusive Bürgermeister sowie Standes- und Ordnungsamt ziehen im Februar um. Ab dann sind alle bisher im Rathaus beheimateten Abteilungen auf einem Stockwerk in einem Gebäude im Neurieder Gewerbegebiet, Hainbuchenring 9 bis 11, zu finden. Für mindestens fünf Jahre.

„Die endgültige Entscheidung und auch der Zeitablauf haben sich erst letzte Woche ergeben, als der Mietvertrag für die Räume Am Hainbuchenring unterschrieben wurde“, sagt Inke Franzen, Pressesprecherin der Gemeinde Neuried. „Da sich dort alles auf einer Etage befindet und barrierefrei erreichbar ist, ist dies die beste Lösung für die Bürgerinnen und Bürger.“

Bauamt muss wegen Abriss weichen

Wenn jedoch das Rathaus frei ist, wird es nicht lange leer stehen. Voraussichtlich im April wird das Bauamt dort einziehen. Seine Container müssen wegen des Abrisses des alten Schultraktes weichen. Durch den Umzug um nur wenige Meter könnten die Bauamtsmitarbeiter jedoch den Ab- und Neubau des aus Brandschutzgründen nicht mehr nutzbaren Schultraktes besser begleiten, heißt es aus dem Rathaus.

Ein Umzug des Bauamtes mit den alten Containern rechts neben die Kaffeewerkstatt München auf der anderen Straßenseite, wie noch vor rund einem Jahr avisiert (wir berichteten), ist damit vom Tisch. „Der Ankauf neuer Container inklusive der Erschließungskosten für das angedachte Grundstück hätte über eine Million Euro gekostet“, erklärt Pressesprecherin Franzen. Daher habe man auf die kostengünstigere Alternative, nämlich die Anmietung von Räumlichkeiten für die Verwaltung, zurückgegriffen. Diese Lösung war bereits vor mehreren Jahren im Gespräch, diesmal hat der Gemeinderat den Umzug begrüßt und auch beschlossen.

Nach der Übergangszeit wird die Verwaltung wohl nicht in das mittlerweile viel zu klein gewordene Rathaus zurückkehren. Der Neubau des Rathauses soll bis dahin erfolgt sein, sodass man gleich in das neue Gebäude einziehen könne. Auch was mit den Bauamts-Containern passiert, ist noch offen. Eine Nutzung durch die Musikschule in der Übergangszeit ist aufgrund der schlechten Akustik nicht möglich. Und ohnehin ist nicht klar, ob die Container des Bauamt-Provisoriums überhaupt weiter verwendet werden können. Sie standen nun fast 20 Jahre neben dem Rathaus. „Wenn wir sie anheben, werden wir ja sehen, was von ihnen übrig bleibt“, sagt Pressesprecherin Inke Franzen lachend.

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