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Südlich Maxhofweg

Planer will auf 146 Wohneinheiten erhöhen

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Mehr Wohnungen und eine Straße: Der überarbeitete Bebauungsplan für das Areal südlich des Maxhofwegs sieht einige Änderungen vor. Vor allem der Zuwachs um ein Haus sorgte im Bau- und Umweltausschuss für Irritation.

Neuried – Die Sitzung begann und endete mit einem Paukenschlag. Kaum dass Stadtplaner Philipp Falke am Donnerstagabend die überarbeitete Version des Bebauungsplans für das rund zwei Hektar große Areal südlich des Maxhofwegs an die Wand projizierte, regte sich Widerstand. Die Überarbeitung ging aus Sicht mancher Ausschussmitglieder über die eingegangenen Einwendungen hinaus. „Was uns aufstößt, ist, dass da nun ein Haus mehr eingezeichnet ist“, sagte Marianne Hellhuber (CSU).

Im überarbeiteten Entwurf waren nun elf statt zehn Wohngebäude eingezeichnet, zudem wurden zwei der Punkthäuser zu einem zusammengefasst. Die Anzahl der errichtbaren Wohneinheiten würde sich hierdurch von 128 auf 146 erhöhen. Falke begründete seinen Vorschlag damit, dass ein wesentliches Ziel des Bebauungsplans sei, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Auch Mechthild von der Mülbe (SPD) und 3. Bürgermeister Dieter Maier begrüßten die Nachverdichtung. In seinem nächsten Entwurf darf Falke mit einer Geschossflächenzahl von 1,0 statt der bisherigen 0,9 planen.

Weitgehend einig war sich das Gremium jedoch, die öffentliche Verkehrsfläche in das Planungsgebiet zu verlegen. Mehrere Bürger erhoffen sich, dass hierdurch die Wege zum benachbarten Jugendhaus weniger stark frequentiert werden. Wie die Straße genau verlaufen soll, ist noch unklar. Als möglicher Anfahrtsweg für Feuerwehr und Müllabfuhr führt sie im Entwurf vom Kreisverkehr am Maxhofweg bis zur geplanten Kindertagesstätte und endet dort. Stadtplaner Falke erhielt den Auftrag, sie zu ändern.

Der Bebauungsplanentwurf der Genossenschaft Raum Neuried eckte an. Die handgezeichnete Skizze sah längere Gebäuderiegel vor und erstreckte sich in ein nicht erschließbares Grundstück nördlich des Maxhofwegs, wo die Genossenschaftler gerne selbst zum Zug gekommen wären. Falke erklärte, warum die von Raum Neuried angedachte Version städtebaulich nicht zielführend sei. Neben Schallschutz führte er die ungünstige Ausrichtung und die unzeitgemäße Form der Häuser an.

Bürgermeister Harald Zipfel ging auf das Thema Tiefgarage ein. Die Krux hieran: Die Gemeinde wolle die Kindertagesstätte möglichst bald bauen. Vielleicht wollen aber nicht alle Eigentümer gleichzeitig bauen, die gemeinsame Garage, die das gesamte Gelände unterirdisch erschließen soll, müsse aber für alle zeitgleich entstehen.

Schlechte Nachrichten hatte Bürgermeister Zipfel abschließend im Hinblick auf das Energiekonzept. Das angedachte Nahwärmekonzept (wir berichteten) sei gescheitert. Mehrere Eigentümer hätten bekundet, hieran kein Interesse zu haben. „Wir sind etwas enttäuscht, weil wir es ja vorbereitet haben“, so Zipfel.

Der erneute Auslegungsbeschluss für den Bebauungsplan wurde auf nach der Überarbeitung vertagt. Die neue Version könnte dem Bauausschuss bereits in der Oktober-Sitzung vorgelegt werden.

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