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Die neun Gründungsmitglieder der Genossenschaft: (v.l.) Gerhard Sturhahn, Gerd Richter, Kurt Glatz, Friderike Swoboda, Corinna Pflästerer, Doris Hofhammer, Irene Leithäuser, Gundula Pabst und Eberhard Krüger.

Wohnungsbau

Genossenschaft formiert sich

Die Wohnungsbaugenossenschaft „Raumneuried“ hat sich nun auch formell gegründet. Aus der Mitte der Gründungsmitglieder wurden Vorstand und Aufsichtsrat gewählt.

NeuriedVorstandsvorsitzender wurde Eberhard Krüger, Stellvertreter Gerhard Sturhan und Schriftführerin Gundula Pabst. Die vier Aufsichtsräte sind die Neurieder Kurt Glatz, Gerd Richter, Irene Leithäuser und Doris Hofammer.

„Seit einem halben Jahr haben wir engagiert am Aufbau einer Wohnungsbaugenossenschaft gearbeitet“, so der neue Vorsitzende, Eberhard Krüger, „jetzt ist es endlich so weit.“ Die aus der Taufe gehobene Neurieder Genossenschaft hat ein erklärtes Ziel: Sie möchte so schnell wie möglich bezahlbaren Wohnraum schaffen – was ja bekanntlich Mangelware im Würmtal ist. Unter dem Motto „von Neuriedern für Neurieder“ soll in naher Zukunft ein Gebäude mit an die 40 Wohneinheiten entstehen, erläutert Krüger den gegebenen Plan. „Wir möchten unter anderem sozial geförderte Wohnungen integrieren und für eine generationenübergreifende Nachbarschaft sorgen.“

Das Projekt soll ökologisch und nachhaltig gebaut werden. Dafür benötigt „Raumneuried“ aber erst einmal ein geeignetes Grundstück (wir berichteten). Das erhofft sich die Initiative nun von der Gemeinde. Spezielles Interesse hat sie deshalb bereits für die Wiese am Maxhofweg signalisiert. Entscheidend für das Gelingen, so Eberhard Krüger, sei deshalb jetzt, inwieweit der Gemeinderat das Projekt mittrage und die Genossenschaft beim Kauf eines Grundstücks unterstütze. Konkret: Die Wohnungsbaugenossenschaft muss warten, bis der Gemeinderat dahingehend eine Erklärung abgibt.

Befürwortung hat „Raumneuried“ in den letzten Monaten jedoch bereits von anderer Seite erfahren. Viele Neurieder Bürger interessieren sich offenbar sehr für dieses Projekt. Wobei einige auch schon Kaufinteresse bekundet hätten, so Krüger.

Carolin Högel

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