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Auf den erst en Blick immer noch ein Schmuckstück. Doch die Neurieder Dorfkirche muss restauriert werden. 

Kirchenstiftung braucht noch 60000 Euro

Geld für die Dorfkirche ist knapp

Neuried Das Jahr 2016 ist am Ausklingen. Und die alte Dorfkirche von Neuried wird immer noch nicht restauriert. Aber jetzt soll es endlich losgehen.

Der Architekt ist beauftragt. Die Finanzierung steht weitestgehend. Und jetzt geht es auch voran. Wie Markus Crhak von der Kirchenverwaltung von St. Nikolaus in Neuried berichtet, sollen die Planungsleistungen für die Restaurierung des Inneren der Dorfkirche noch im Dezember vergeben werden. Im kommenden Jahr sollen dann alle nötigen Arbeiten über die Bühne gehen.

Ursprünglich sollten die Arbeiten im Innenraum der Kirche schon in diesem Jahr begonnen werden, so hatte es Crhak optimistisch im Pfarrbrief zu Beginn des Jahres verkündet. Doch dann hätten sich die Baurichtlinien in der Erzdiözese geändert, die Verantwortung der Projektsteuerung sei von der Bauabteilung der Erzdiözese hin zu dem externen Projektmanagementunternehmen Ernst & Young verlagert worden. Und die schwierige Klärung der künftigen Heizungs- und Belüftungssituation habe ebenfalls Zeit in Anspruch genommen, erklärte Crhak die Verzögerung im jüngsten Pfarrbrief.

Doch jetzt kommt Schwung in die Sache. Nun sollen noch im Dezember die Fachplaner im Bereich Elektro und Beleuchtung sowie Heizung und Belüftung beauftragt werden. Besonders der Fachplaner für Heizung und Belüftung sei von großer Bedeutung. Denn die aktuelle Situation in diesem Bereich „hat zur Verschmutzung und Schimmelbildung beigetragen“, erklärt Crhak. Bis Anfang 2017 sollen die Ausschreibungen formuliert sein. Dann könne ausgeschrieben werden. Er hofft, dass dies im ersten Quartal passiert, „dass wir die Arbeiten 2017 angehen können“. Er meint, es wäre sportlich, wenn die Arbeiten innerhalb eines Vierteljahres erledigt wären. „Aber in einem halben Jahr ist viel gemacht“, sagt Crhak.

Dann ist nur noch die Frage der endgültigen Finanzierung offen. Die Kostenschätzung liege bei 800000 Euro. „Den Löwenanteil bezuschusst die Diözese“, sagt er. Zehn Prozent müsse die Pfarrei, also die Kirchenstiftung, aber selbst stemmen. Der Gemeinderat habe ihr einen Zuschuss in Höhe von 20000 Euro zugesagt. Bleiben noch 60000 Euro: „Da müssen wir schauen, wie wir das finanzieren“, sagt Crhak. „Wir sind auf Spenden angewiesen“, macht er deutlich. Viele Neurieder seien sicher bereit, zu spenden, aber „vielleicht erst, wenn sie sehen, dass etwas passiert“.

Doch Crhak ist realistisch, was die Erfolgschancen einer Spendensammlung betrifft. Die Pfarrei hat in den vergangenen Jahren bereits eine Orgel und ein neues Kirchenzentrum realisiert. „Das Problem ist irgendwann, dass wir immer dieselben Kühe melken.“ Und eben diese Neurieder spendeten auch schon für den Sportverein und die Musikschule.

Victoria Strachwitz

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