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Schlittschuhfahren unmöglich: Unbekannte haben trotz Absperrung die Natureisfläche am Neurieder Sportpark betreten, bevor das Eis richtig durchgefroren war. Zudem wurden Schneebälle und Eisbrocken auf die Bahn geworfen, die über Nacht festgefroren sind.

Schlittschuhlaufen abgesagt

Neurieder Eislaufbahn zerstört

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Die gerade erst neu geschaffene Neurieder Eislaufbahn wurde zerstört. An diesem Wochenende ist dort kein Schlittschuhfahren mehr möglich.

Neuried– „Wir geben nicht auf“, sagt der zweite Vorsitzende der Neurieder Feuerwehr, Felix Lechner. Aber die Eisbahn am Neurieder Sportpark, an der er und seine Kameraden seit Dienstag gearbeitet haben (wir berichteten), kann an diesem Wochenende nicht wie geplant in Betrieb gehen. Sie wurde stark beschädigt. Jetzt stellen Brüche und festgefrorene Eisklumpen eine Gefahr dar.

Abgebaut wird die Bahn nicht. Die Feuerwehrler wollen nachbessern, doch erst einmal müssen sie den Schreck verarbeiten: „Wir mussten feststellen, dass jemand die Bahn betreten hat.“ Und das, bevor das Eis richtig durchgefroren war. „Es hätte die Nacht auf Freitag und den Freitag selbst gebraucht, damit das Eis wirklich trägt“, sagt Lechner. Er glaubt nicht an eine mutwillige Zerstörung oder Sabotage. Er meint, da habe es wohl jemand nicht erwarten können, auf das Eis zu gehen. „Der hat bestimmt nasse Füße bekommen.“ Doch die Fläche wurde nicht nur beschädigt, weil sie betreten wurde. Es wurden auch Eisbrocken und Schneebälle über die Absperrung auf die Bahn geworfen.

Dass das gesellige Beisammensein an diesem Wochenende nicht stattfinden kann, bedauert Lechner: „Das ist sehr, sehr schade.“ Zumal die Feuerwehr über den Verkauf von Punsch und Würstln ihre Ausgaben für die Bahn ausgleichen wollte. Die Feuerwehrler wollen nun versuchen, die Bahn zu reparieren. Es soll diesen Winter noch Schlittschuhfahren in Neuried geben. „Wir werden jetzt den Schnee runtermachen und eine neue Schicht Wasser aufbringen. Wir haben keine technischen Mittel und wollen auch keine.“ Wann die Bahn eröffnet wird, kann Lechner nicht sagen. Er rät dazu, den Facebook-Auftritt der Feuerwehr zu verfolgen. „Es wird scho“, sagt er – aber nur, wenn keiner mehr die Fläche vor ihrer Freigabe betritt.

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