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Protest aus dem Würmtal im Münchner Rathaus (v.li.): Oberbürgermeister Dieter Reiter, Annette Loesler, Nicole Neubauer, Christian Koller, Malwina Andrassy, Katrin Koller, Astrid Pfeiffer (verdeckt) und Katharina Fuchs bei der Unterschriften-Übergabe. 

Wald-Retter besuchen OB Dieter Reiter

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Die Gegner des Kiesabbaus in Forst Kasten haben Unterschriften gesammelt und diese nun an Oberbürgermeister Dieter Reiter übergeben. Um ihm damit den Rücken zu stärken.

Würmtal/München– Die Gegner des Kiesabbaus im Stiftungswald von Forst Kasten machen mobil. Gestern überreichten Vertreter der Initiative „Wald Neuried erhalten“ Oberbürgermeister Dieter Reiter, dem Vorsitzenden der Heiliggeistspital-Stiftung, im Münchner Rathaus 11 023 Unterschriften. Damit wollen sie ihm den Rücken für die Sitzung des Sozialausschusses am 21. November stärken. Denn sollten Juristen bis dahin zu dem Ergebnis kommen, dass ein Ausstieg aus dem bereits laufenden Vergabeverfahren möglich ist, will Reiter den Wald erhalten.

„Wenn wir neu entscheiden können, werde ich dem Stadtrat vorschlagen, den Stiftungszweck auf andere Weise zu erfüllen“, versicherte Reiter den Anwesenden. Sollte der Ausstieg aus dem Kiesabbau juristisch nicht möglich sein, erfolge am 21. November die Erteilung des Zuschlags an das Unternehmen, welches dann im Forst Kasten auskiesen darf. Aber Reiter beruhigte gleich: „Auch dann ist es noch nicht aus.“ Schließlich müsse das Landratsamt München das Projekt genehmigen. Aus diesem Grund war die Initiative bereits vor drei Wochen bei Landrat Christoph Göbel und überreichte ihm die damals noch 10 000 Unterschriften.

Initiative will weiter Unterschriften sammeln

„Wir sprechen natürlich auch noch den Ministerpräsidenten Markus Söder an“, sagt Astrid Pfeiffer von der Initiative „Rettet den Würmtaler Wald“, welche die Unterschriftenaktion mitinitiiert hat. Also wird weiter gesammelt. Die Argumente, die Reiter mit den Unterschriften geliefert bekam, seien notwendig. Beim geplanten Kiesabbau, weiß Katrin Koller, „geht es um immense Summen. Die Heiliggeistspital-Stiftung ist auf 30 Jahre saniert“, wenn sie die 9,5 Hektar auskiesen lasse.

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