Standort Maxhofweg

Flüchtlingsunterkunft rückt näher

Betreiber und Zufahrtsweg der Flüchtlingsunterkunft am Maxhofweg stehen jetzt fest. Wann die Bauarbeiten beginnen, ist noch offen.

Neuried – „Weltweit sind 60 Millionen Menschen auf der Flucht.“ Deshalb „müssen wir in die Arbeit einsteigen“, hatte Landrat Christoph Göbel Anfang März in Neuried bekanntgegeben. Rund vier Wochen später ist die Gemeinde im Prozess der Flüchtlingsunterbringung einen Schritt vorangekommen.

Seit der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses am Dienstagabend liegt der Aufstellungsbeschluss zum Berbauungsplan für den Standort Maxhofweg vor. Somit steht einer Baugenehmigung zunächst einmal nichts mehr im Weg. Bis zur Errichtung der drei Holzständer-Modulhäuser dauert es aber noch. „Die Vereinbarungen sollen nun zügig umgesetzt werden. Ich denke bis zum Sommer ist etwas vorhanden“, sagte Bauamtsleiterin Dagmar Hasler. Der grobe Rahmen ist bereits gesteckt. Eine externe Firma wird für den Betrieb des Geländes zuständig sein, das 96 Flüchtlingen Platz bieten soll. Zusätzlich ließe sich ein Containerbau errichten.  „Das Areal ist groß genug. Hier könnten Räumlichkeiten für Untersuchungen, Treffen oder ähnliches entstehen“, so Hasler.

Auch die Zufahrtsfrage ist inzwischen so gut wie geklärt: Die Erschließung der Unterkunft erfolgt über einen Stutzen von der Umgehung M4. Entsprechende Verhandlungen mit dem Eigentümer des zu querenden Grundstücks stehen kurz vor dem Abschluss. Diese Lösung ist mit dem Pachtvertrag befristet. „Vermutlich auf zehn Jahre“, erklärte die Bauamtsleiterin.

Zur Standortsuche für weitere Unterkünfte gibt es indes keine Neuigkeiten. Insgesamt soll Neuried bis Jahresende 215 Flüchtlinge unterbringen. 

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