Hohe Erwartungen haben sich bestätigt

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Planegg - Die hohen Erwartungen haben sich erfüllt, die Einnahmen der Gemeinde Planegg aus der Gewerbesteuer im Jahr 2016 fielen fast so hoch aus, wie von Gemeindekämmerer Peter Vogel prognostiziert.

„Letztlich sind wir bei 24,075 Millionen Euro gelandet“, sagte er jetzt auf Nachfrage.

Im November hatte Bürgermeister Heinrich Hofmann verkündet, man rechne mit Gewerbesteuereinnahmen von 25 Millionen Euro. Dieses Ziel wurde zwar nicht ganz erreicht, das Ergebnis liegt aber dennoch deutlich über dem Ende 2015 verabschiedeten Haushaltsansatz für 2016. Damals hatte man mit Einnahmen aus der Gewerbesteuer von 16 Millionen Euro geplant. Für das laufende Jahr sind im Haushalt Gewerbesteuereinnahmen von 18 Millionen Euro angesetzt.

Von dem unerwarteten Segen aus dem vergangenen Jahr bleibt aber nur der kleinere Teil in der Gemeindekasse. Durch die ungeplanten Mehreinnahmen in Höhe von acht Millionen Euro steigt allein die Gewerbesteuerumlage an den Freistaat um zwei Millionen Euro. Und auch die Kreisumlage, die die Gemeinden je nach Einnahmen an den Landkreis abführen, wird sich für Planegg erhöhten, allerdings erst in zwei Jahren. „Ich werde dem Gemeinderat deshalb vorschlagen, eine Sonderrücklage zu bilden, aus der wir dann bei Fälligkeit die höhere Kreisumlage bezahlen können“, sagte Vogel.

Der Grund für die hohen Einnahmen aus der Gewerbesteuer ist laut Vogel eine allgemein gute Geschäftslage bei den Planegger Unternehmen. Die Steigerung sei nicht an Gewinnsprüngen in einzelnen Unternehmen oder Branchen festzumachen.

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