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Eröffnete jetzt in Planegg ihr insgesamt sechstes Lokal: Inhaberin Hong Nguyen ist stolz auf die aufwendige Ausstattung des „Halong Bay“ in der Pasinger Straße 34.

„Halong Bay“ eröffnet

Das Beste aus Vietnam, Thailand und Japan

Es ist der fünfte Ort und das sechste Lokal, das Hong Nguyen und ihre Familie eröffnen. Und eigentlich ist der kulinarische Stützpunkt im Würmtal schon überfällig.

Planegg – Es strahlt golden im „Halong Bay“, und das hat seinen Grund: Hong Nguyen hat die indirekte Beleuchtung hinter Dutzenden Strohschalen verborgen. Mit Goldfarbe behandelt, ergeben die hinterstrahlten Deckenobjekte die Aura eines exotischen Sternenhimmels: „Es ist das schönste ,Halong Bay’, jedenfalls mit Sicherheit das intensivste.“ Damit meint die in München aufgewachsene Geschäftsführerin den Arbeitsaufwand für die Einrichtung. „Hätte ich das vorher gewusst, vielleicht hätte ich mich das gar nicht getraut.“

Hong Nguyen: „Wir sind seit sieben Jahren in Planegg verliebt“

Nun aber ist die Würmtaler Ausgabe der „Bucht des untertauchenden Drachen“ – das heißt „Halong Bay“ – die bislang stilvollste geworden. Und auch nicht ganz zu unrecht, denn einen Standort hier habe sie sich schon lange gewünscht: „Ich stand vor sechs oder sieben Jahren in Verhandlungen über ein Objekt in der Bahnhofstraße, aber letztlich entschieden sich die Vermieter gegen eine Gastronomiefläche“, sagt Nguyen, lächelt und ergänzt: „Aber seitdem sind wir in Planegg verliebt.“

Nach dem aus gesundheitlichen Gründen vollzogenen Ende des für sieben Jahre bestehenden „Amelia’s“ folgt nun der begehrte Start in der Pasinger Straße 34. Vom italienischen Ambiente ist nichts geblieben: „Wir haben komplett renoviert und umgebaut.“

Die bewährte Mischung soll es richten

Gastronomisch setzt Hong Nguyen – „alle nennen mich ,Hong‘“ – auf die bewährte Mischung, mit der sie und ihre Familie vor zwölf Jahren in Solln begonnen haben: „Eine Säule vietnamesisch, eine thailändisch und eine quasi japanisch, nämlich Sushi.“

In Planegg werde das Sushi-Angebot allerdings noch aufgeschoben. „Wir starten erst einmal nur mit der Warmküche, um sicher zu gehen, dass wir unser hohes Qualitätsniveau erreichen.“ Einen Ruhetag soll es anfangs auch noch nicht geben – das Stammpersonal solle sich erst einmal einspielen. „Man wird auch mich oft vor Ort finden, zumindest am Anfang.“

Nguyen verspricht, dass auch Kenner der asiatischen Küche positiv überrascht sein würden: „Curry mit Tamarinde gibt es selten, und Pho oder Tom Icha Gai machen wir nach unserem eigenen Rezept.“ Mittags gebe es unter der Woche günstige Gerichte, und natürlich biete man alles auch zum Mitnehmen an – dann sogar um zehn Prozent rabattiert. Selbst gemachte Säfte und „Sprizz“ mit Litschi oder Mango komplettierten das Angebot.

Die Familie führt sechs „Halong Bay“-Lokale in München und Umgebung

„Wir sind ein junges Familienunternehmen“, so Nguyen, wobei ihre Mutter und ihr Bruder jeweils auch an einem Lokal beteiligt seien. Ihr Mann sei hauptsächlich fürs Kulinarische verantwortlich, sie hingegen fürs Finanzielle, schließlich habe sie zuvor einige Jahre bei der Sparkasse gearbeitet.

Mittlerweile gibt es einmal das „Famy“ in Solln und (mit Planegg) fünf Mal das „Halong Bay“ – dies sei sogar ein geschützter Name. „Trotzdem gibt es zwei kleine Nachahmer in München, aber da täte es mir leid, gegen diese rechtliche Schritte zu unternehmen.“ Die echten ,Halong Bays’ finden sich unter halongbay-vietfood.de.

Andreas Bretting

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