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Fühlt sich wohl in Planegg: Alexander Veit.

Neuer Leiter des Betriebshofs

„Planegg ist wirklich ein Kleinod“

Der Planegger Betriebshof hat einen neuen Leiter. Alexander Veit ist ab sofort nicht nur für rund 50 Mitarbeiter verantwortlich, sondern auch für einen reibungslosen Ablauf innerhalb der Gemeinde.

Planegg – Veit bezeichnet die Umstände, die ihn zum neuen Leiter des Planegger Betriebshofes gemacht haben, als „ziemlich kurios“. Denn eigentlich hatte ein guter Freund von ihm das Angebot von der Gemeinde bekommen. „Doch er meinte, dass die Stelle viel besser zu mir passen würde“, sagt Veit und lacht. Und weil ihm der Sinn ohnehin nach Veränderung gestanden habe, habe er sich beworben und die Stelle tatsächlich bekommen.

Zuvor war Veit bei der Münchner Wohnungsgesellschaft GWG für die Instandhaltung von rund 30 000 Wohnungen zuständig. Und auch für Mieterbeschwerden, die früher oder später auf seinem Tisch landeten. „Was das betrifft, ist mein neues Arbeitsumfeld um einiges angenehmer“, sagt Veit, der sich selbst als „Arbeitstier“ bezeichnet.

Statt um Wohnungen kümmert sich der 47-Jährige nun um die Instandhaltung der 24 gemeindeeigenen Gebäude, den Fuhrpark sowie die kommunalen Straßen. Veit ist für rund 50 Mitarbeiter verantwortlich, darunter auch das Team des Bauhofs.

Größere Veränderungen plant er nicht. Sein Vorgänger Manfred Wolf, der im August in den Ruhestand gegangen ist, habe einen sehr gut funktionierenden Betriebshof hinterlassen. „Ich werde vielleicht hier und da an einem Schräubchen drehen, um die Abläufe zu perfektionieren.“

Von seinem neuen Arbeitsplatz ist Veit schon jetzt begeistert. Nicht nur, weil die Zusammenarbeit mit den Kollegen ganz wunderbar funktioniere und er schon Gelegenheit hatte, das eine oder andere Fest mitzufeiern. Sondern auch die Gemeinde selbst hat es ihm angetan. „Planegg ist wirklich ein Kleinod“, so Veit. Er sei fasziniert vom Kupferhaus, schätze das Vereinsleben sowie die Tatsache, dass genügend Kapital vorhanden ist, um Dinge in Angriff nehmen zu können.

Seinen Wohnsitz in München hat Veit, der verheiratet ist und zwei Kinder hat, dennoch nicht aufgegeben. Die 20-minütige Fahrt zur Arbeit sei nicht weiter schlimm. „Ich fahre quasi antizyklisch zum Stau“, sagt Veit und lacht. In seiner Freizeit geht der neue Betriebshofleiter gerne Wandern oder zum Stockschießen. Eine seiner größten Leidenschaften ist das Kochen. Veit: „Am liebsten bereite ich mehrgängige Menüs zu.“

Karin Priehler

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