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Bleibt der Schriftzug an der Fassade erhalten? Gastronom Karl Rieder fragt die Planegger derzeit auch nach alternativen Namen für seine Neuerwerbung. 

Vor Neueröffnung

Bürger sollen Namen fürs „Misu“ wählen

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Planegg - Im „mi casa su casa“ regt sich wieder Leben. Gerade wird die Renovierung vorbereitet. Bei der Namensgebung für das Lokal will der neue Eigentümer die Planegger einbeziehen.

Lange war es ruhig im Lokal in der Bahnhofstraße 22. Jetzt sind erste Anzeichen sichtbar, dass bald wieder Leben einkehren könnte. Was drinnen wirklich geschieht, entzieht sich den Blicken. Die Fenster sind inzwischen mit Packpapier verkleidet. Aber der neue Eigentümer, der Münchner Gastronom Karl Rieder, sagt: „Wir sind gerade bei der Bestandsaufnahme.“ Bald wolle man mit dem Umbau loslegen.

Draußen ist noch der alte Namensschriftzug zu lesen. Ob das Restaurant aber auch nach seiner Wiedereröffnung noch „mi casa su casa“ heißen wird, darüber will Rieder auch die Planegger mitentscheiden lassen. An der Eingangstüre hängt derzeit ein Briefkasten, gedacht für die daneben bereitgestellten Vordrucke. Wer möchte, dass das Restaurant seinen alten Namen behält, muss einfach nur ein Kästchen auf dem Zettel ankreuzen. Darunter ist Platz für eigene Namensvorschläge. Schon in den ersten Tagen sei der Briefkasten erfreulich voll gewesen, sagt Rieder. Er bekam im Dezember vom früheren Pächter Andre Bahlo endlich die Schlüssel ausgehändigt und die Namensrechte übertragen, nachdem der seinen Rechtsstreit mit der Gemeinde Planegg beigelegt hatte, der die Räumlichkeiten bis 2014 gehörten.

Interesse am „Misu“ besteht offenbar auch zweieinhalb Jahre nach der Schließung noch. Vor allem die benachbarten Geschäftsleute sehnen eine Wiedereröffnung in der Hoffnung auf steigende Kundenfrequenz schon lange herbei. Aber einen Eröffnungstermin will Rieder noch nicht nennen. Die neue Inneneinrichtung lässt er gerade entwerfen, dann muss er eventuell anfallende Umbauten mit den anderen Hauseigentümern abstimmen.

Welchen Namen er letztlich auch wählt, am Konzept seines Vorgängers will Rieder jedenfalls nicht allzu viel ändern. Unten will er den Barbereich erhalten, in dem Tramezzini und kleine Gerichte serviert werden sollen. Das Restaurant im Obergeschoss wird auch weiterhin überwiegend italienische Küche mit Pizza und Pasta anbieten.

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