Haushalt 2019

Planegg bleibt knapp unter 60 Millionen

  • schließen

Der Haushalt der Gemeinde Planegg nähert sich der 60-Millionen-Euro-Grenze. „In den vergangenen Jahren hat sich das sukzessive gesteigert“, sagte Kämmerer Peter Vogel im Hauptausschuss.

Planegg– Die Mitglieder des Hauptausschusses empfahlen dem Gemeinderat in der Sitzung am Montag geschlossen, dem Haushaltsentwurf 2019 sowie dem Investitionsprogramm und dem Finanzplan bis jeweils einschließlich 2022 zuzustimmen. Dieser beschließt traditionell in seiner letzten Sitzung vor der Weihnachtspause über den Etat des nächsten Jahres.

Der Etat fürs laufende Jahr umfasst 57 Millionen Euro, 2019 liegt man bereits bei 59,5 Millionen. Der Verwaltungshaushalt fürs kommende Jahr hat ein Volumen von 47 Millionen und liegt damit gut 2 Millionen beziehungsweise 4,6 Prozent über 2018. Vogel erwartet, dass auch im kommenden Jahr die Gewerbesteuer weiter sprudelt. 19,5 Millionen sind hierfür angesetzt. Für 2018 hatte er 18,8 Millionen eingestellt, was mit aktuell „über 26 Millionen“ deutlich übertroffen wurde. „Gegen Ende des Jahres sackt’s meistens ab. Wenn wir bei 26 Millionen landen, sind wir sehr zufrieden“, so Vogel. Auch die Einnahmen aus der Einkommensteuer sollen mit 9,6 (2018: 9,3 Millionen) zunehmen.

Größter Posten auf der Ausgabenseite ist die Kreisumlage, die 2019 gut 14 Millionen Euro ausmache. Die Personalkosten belaufen sich auf 8,86 Millionen. Der Kämmerer nannte den Anstieg um 3,4 Prozent, der bereits die für April anstehende Tarifsteigerung beinhaltet, „moderat“ und „eigentlich erfreulich“. Die Ausgaben für die Kinderbetreuung werden mit 3,3 Millionen und damit 1,5 Prozent mehr als im laufenden Jahr veranschlagt. Mit einer deutlichen Zunahme rechnet Vogel vorerst nicht mehr: „Wir haben bei der Kinderbetreuung jetzt unsere Spitze erreicht.“

1,6 Millionen Euro sollen in den Vermögenshaushalt fließen, der 2019 rund 12,5 Millionen Euro und damit 1,32 Prozent mehr als im laufenden Jahr beinhaltet. Erstmals taucht dort mit verhältnismäßig bescheidenen 15 000 Euro der Erweiterungsneubau des Feodor-Lynen-Gymnasiums auf. Zum einen benötigt die Verwaltung mehr Platz, zum anderen fehlt es laut Rathaus an bestimmten Funktionsräumen. Bis einschließlich 2022 soll der Planegger Anteil insgesamt 1,5 Millionen Euro betragen. Die Generalsanierung der Grundschule, die auf mehrere Jahre verteilt mit 11,8 Millionen Euro zu Buche schlägt, ist 2019 mit 2,75 Millionen aufgeführt.

Für die auf vier Jahre angesetzte und noch am Beginn stehende Generalsanierung der Tiefgarage unter dem Marktplatz sind 300 000 Euro vorgesehen, für die Erweiterung des Betriebshofs im Grund 1 Million.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Hickhack um Waldbesichtigung
Forst Kasten wird zunehmend zum Zankapfel. Münchens grüne Stadträte wollten dort eine Führung und das Kommunalreferat sagte: Nein, nur einer darf gehen. Das sorgt für …
Hickhack um Waldbesichtigung
Marktplatz: Ein neues Zelt für 73 000 Euro
Der Planegger Marktplatz bekommt ein neues Festzelt. Und damit es rechtzeitig fertig ist, wenn der Gebirgstrachtenerhaltungsverein D’Almarösler am 1. Mai zum …
Marktplatz: Ein neues Zelt für 73 000 Euro
Lokalsport im Würmtal
Hier finden Sie einen Überblick über die Artikel zu den Sportereignissen im Würmtal. Der direkte Weg zum Lokalsport:
Lokalsport im Würmtal
Die Nuancen machen den Unterschied
Beifall für die Bürgermeisterkandidaten und volle Ränge bis zum Schluss: 460 Bürger besuchten am Freitagabend die Podiumsdiskussion des Münchner Merkur im Planegger …
Die Nuancen machen den Unterschied

Kommentare