Keine Genehmigung

Kirta ohne das Schuhhaus Lugmaier

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Das Planegger Schuhhaus Lugmaier hat keine Genehmigung bekommen, sich am verkaufsoffenen Sonntag im Rahmen der Planegger Kirta zu beteiligen.

Planegg  Das Landratsamt verweigert dem Schuhhaus die Zulassung mit dem Argument, das Geschäft befinde sich zu weit ab vom Schuss.

Seit 2002 verwandelt sich die Planegger Bahnhofstraße regelmäßig am Kirchweihsonntag in eine Fußgängerzone mit Kunsthandwerk, Marktbuden und Bratwurstständen. Gleichzeitig sind die Geschäfte zwischen 12 Und 17 Uhr geöffnet. So auch am Sonntag, 20. Oktober. In all den Jahren machten auch Läden wie Lugmaier in der Pasinger Straße oder das Modeatelier Eggenhofer-Stübner in der Germeringer Straße beim Kirta-Sonntag oder zur Maidult im Frühjahr mit. Nach der Schließung des Modeateliers war das Schuhgeschäft einziger Ableger fernab der Bahnhofstraße am verkaufsoffenen Sonntag. „Das ist schon in den letzten Jahren vom Landratsamt nur noch geduldet worden“, erklärte Ordnungsamtsleiter Martin Götz jetzt im Gemeinderat. Diesmal sagte das Landratsamt gleich nein.

Alexander Lugmaier bedauert das: „Das sind wichtige Termine für uns. Wir haben Sonderposten und Altware gut vermarkten können.“ Das Schuhhaus lockte an Dult- und Kirta-Wochenende mit einem Schnäppchenmarkt, der sowohl samstags als auch sonntags stattfand. Nun wird er auf Freitag und Samstag verlegt. Lugmaier will Anzeigen schalten, damit niemand sonntags vor verschlossenen Türen steht.

Die Gemeinde Planegg und „Wir in Planegg“, der Zusammenschluss der Geschäftsleute, der die Marktsonntage organisiert, haben sich laut Lugmaier intensiv für das Schuhgeschäft eingesetzt. Doch das Landratsamt wich nicht von seiner Meinung ab. Sollte das Schuhgeschäft sonntags öffnen, „wurde uns ein Bußgeld bis 10 000 Euro angedroht“. Lugmaier hofft, bei der Maidult wieder mit von der Partie zu sein. „Es gab erste Überlegungen, in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr eine Aktion zu machen.“ Die hat ihr Gerätehaus gleich neben dem Schuhhaus.  nik

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