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Zwei Feuerwehrleute in Schutzanzügen mit Atemschutzmasken nahmen in dem betroffenen Laborraum des BMC-Gebäudes das verschüttete Tensid-Pulver auf und reinigten den B oden.  

Auf Martinsrieder Campus

Großeinsatz nach Unfall in Labor: Mitarbeiter mit Atemproblemen - Über 100 Rettungskräfte rücken an

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Der Einsatz-Aufwand war beträchtlich, Ursache und ihre Wirkung zum Glück weit weniger dramatisch: An die 130 Einsatzkräfte eilten am Dienstagmittag auf den Campus Martinsried.

Martinsried–  In einem Labor hatte es einen Unfall gegeben. Die Sache stellte sich als vergleichsweise harmlos heraus; verletzt wurde niemand.

Bei der Alarmierung um 12.27 Uhr hieß es, in einem Labor im Biomedizinischen Centrum (BMC) der Ludwig-Maximilians-Universität habe es einen Unfall gegeben. Neben der Planegger Feuerwehr, deren Kommandant Martin Heizer den Einsatz leitete, rückten auch die Kollegen aus Gräfelfing und Neuried, der ABC-Zug, zahlreiche Krankenwagenbesatzungen sowie Polizeibeamte und Vertreter des Landratsamtes München aus.

Unfall in Labor der Universität: Großeinsatz der Rettungskräfte in Martinsried

Vor Ort ergab sich folgender Handlungsablauf: Ein Mitarbeiter in einem Labor hatte laut Feuerwehr ein Gefäß versehentlich fallen gelassen, in dem sich rund knapp zwei Kilogramm Tensid-Pulver befand. Tenside sind in Reinigungsmitteln enthalten und insofern nicht unbedingt gefährlich. In feiner Pulverform allerdings können sie eingeatmet werden und zu Lungenschäden führen.

Acht Menschen nach Labor-Unfall mit Atemproblemen - Feuerwehr rückt mit Spezialanzügen an

Die acht Personen, die sich in dem Raum aufhielten, verließen das Labor umgehend, als sie Atemprobleme feststellten. Eine erste Untersuchung ergab bei keinem der Beteiligten eine Verletzung. Die Feuerwehr rückte mit Spezialanzug und Atemschutzmaske vor, um das Pulver aufzunehmen und den Boden im Labor zu reinigen. Eine Evakuierung des Gebäudes war nicht nötig, eine Gefährdung für weitere Personen zu keinem Zeitpunkt gegeben. Das Labor hat die geringste Sicherheitsstufe 1.

Immer wieder fordern Zwischenfälle und Unfälle die Rettungskräfte in der Region. So löste ein verschwundener Fünfjähriger im Landkreis Ebersberg einen Großeinsatz aus. In Gilching sorgte ein Raucher für einen Einsatz der Rettungskräfte. Und in Karlsfeld im Landkreis Dachau rückte ein Großaufgebot der Feuerwehr zu einem brennenden Stadel aus. 

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