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Essensausgabe im „StuBistro“: Die 2018 eröffnete Einrichtung entlastet die große Mensa erfolgreich.

1510 Erstsemester

11 000 Studenten auf Uni-Campus

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1510 junge Menschen fangen in diesem Wintersemester ein Studium auf dem LMU-Campus in Martinsried/Großhadern an. Damit gibt es gut 11 000 Studenten auf dem Gelände. Vor einem Jahr eröffnete das „StuBistro“ an der Großhaderner Straße. Das Studentenwerk ist mit der ersten Bilanz zufrieden.

Martinsried/Großhadern845 Studienanfänger in Medizin, 251 in Chemie und Pharmazie, 414 in Biologie: In allen Fächern sind wie in den Vorjahren rund zwei Drittel der Erstsemester weiblich. Insgesamt studieren nach den vorläufigen Zahlen der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) damit 11 083 junge Menschen auf dem Gelände in Martinsried und Großhadern. 6928 sind in Medizin immatrikuliert, 2068 in Chemie und Pharmazie sowie 2087 in Biologie. Die Zahlen sind in etwa vergleichbar mit den letzten drei Jahren. 2015 hatten sich die Studentenzahlen in Folge der Inbetriebnahme des „Biomedizinischen Centrums“ungefähr verdoppelt. Bayernweit gibt es dieses Jahr mit rund 398 000 Studenten einen neuen Höchststand.

Die LMU lässt seit vergangenem Jahr am nordwestlichen Eck des Campus das „Institut für Chemische Epigenetik“ (ICE-M) bauen. Die Fassade und Außenhülle sind bereits fertiggestellt. „Aktuell wird eine Photovoltaikanlage montiert. Auch der Innenausbau geht voran. Als Nächstes steht die Medien- und Labormöbelinstallation an“, sagt LMU-Sprecher Simon Kirner. Der Bau liege im Zeitplan. Die Fertigstellung ist für Mitte 2020 und die Übergabe an die Uni für den darauffolgenden Herbst geplant.

Fragen genetischer Steuerung

In dem Neubau werden vor allem Forschergruppen arbeiten, die mithilfe chemischer Methoden Fragen genetischer Steuerung untersuchen. Zum Beispiel, warum sich Nervenzellen von Haut- und Muskelzellen unterscheiden und warum sich eineiige Zwillinge oft nicht so ähnlich sehen, wie es aufgrund des gleichen Erbguts zu erwarten wäre.

Das vierstöckige Gebäude an der Ecke Würmtal-/ Butenandtstraße soll über eine Hauptnutzfläche von rund 3580 Quadratmetern verfü-gen. Das Institut wird baulich durch abgerundete Ecken charakterisiert sein. „Weitere Bauvorhaben auf dem Campus gibt es derzeit nicht“, sagt Simon Kirner.

Das vor etwa einem Jahr eröffnete neue „StuBistro“ auf dem Campus an der Großhaderner Straße 9a „wird sehr gut angenommen, die Annahme entspricht unseren Erwartungen“, sagt Sophie Plessing, Sprecherin des zuständigen Münchner Studentenwerks auf Merkur-Anfrage. Das „StuBistro“ war gebaut worden, um die bestehende große Mensa in Folge der stark steigenden Studentenzahlen im Jahr 2015 zu entlasten.

Im ersten Jahr seit der Eröffnung verkaufte das Bistro-Team nun durchschnittlich 680 Essen am Tag. An manchen Tagen waren es bis zu 770 Essen. „Täglich besuchen rund zwei Drittel der Gäste auf dem Campus die Mensa und ein Drittel die ,StuBistro’-Mensa. Das ist passend und gut für beide Betriebe“, sagt Sophie Plessing. „Der vorherige Engpass konnte somit sehr gut behoben, die Wartezeiten verkürzt, das Angebot vergrößert werden“, so Plessing.

Online-Zufriedenheitsbefragung durch Studentenwerk

Um das Angebot an die Wünsche der Martinsrieder und Großhaderner Studenten und Forscher anzupassen, führt das Studentenwerk eine ständige Online-Zufriedenheitsbefragung durch und sucht den Austausch mit Vertretern von Mitarbeitern und Studenten. „Die Auswertung der Befragung sowie die Gespräche haben ergeben, dass die Gäste mit dem Angebot des „StuBistro“ sehr zufrieden sind. Dennoch entwickeln wir den Speiseplan sowie unser sonstiges Angebot ständig weiter“, sagt Sophie Plessing.

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