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Prof. Dr. Petra Schwillevom MPI für Biochemie ist mit dem Maximiliansorden ausgezeichnet worden.

MPI-Wissenschaftlerin ausgezeichnet

Maximiliansorden für Petra Schwille

Prof. Dr. Petra Schwille, Direktorin am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried, wurde gestern der Bayerische Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst verliehen.

Martinsried – Die höchste Auszeichnung des Freistaates Bayern ehrt die Physikerin für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen. Nach ihren wegweisenden Arbeiten zur Biophysik einzelner Moleküle beschäftigt sich Petra Schwille seit einigen Jahren mit dem Ursprung des Lebens. Sie möchte mit ihrer Forschungsabteilung aus einzelnen Bausteinen ein biologisches System konstruieren, das sich selbst teilt – ein wichtiger Schritt hin zur Urzelle. Petra Schwille: „Die Auszeichnung mit dem Maximiliansorden ist eine besondere Ehre für mich, da ich mich neben dem großartigen Wissenschaftsstandort München auch dem Freistaat Bayern sehr verbunden fühle.“

Petra Schwille studierte Physik und Philosophie an den Universitäten Stuttgart und Göttingen und promovierte bei Nobelpreisträger Manfred Eigen am Max-Planck-Institut (MPI) für biophysikalische Chemie. Nach einem Postdoc-Aufenthalt in den USA kehrte sie 1999 ans MPI für biophysikalische Chemie zurück. 2002 folgte sie einem Ruf auf den Lehrstuhl für Biophysik am Biotechnologischen Zentrum (BIOTEC) der TU Dresden, den sie bis April 2012 innehatte. Seit 2011 ist sie Direktorin am MPI für Biochemie und leitet die Arbeitsgruppe „Zelluläre und molekulare Biophysik“.

Der Maximiliansorden ist die höchste Auszeichnung des Freistaates Bayern und wird alle zwei Jahre verliehen. Er wurde 1853 von König Maximilian II. von Bayern gestiftet. Die Zahl der lebenden Ordensträger soll 100 nicht überschreiten. 

mm

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