Ex-1860-Präsident Dieter Schneider laut Medienbericht gestorben

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Auf Teilen der Röntgenstraße fließt mehr Verkehr, seit die Fraunhofer Straße stellenweise nicht mehr befahrbar ist.

Neue Zahlen

So hat sich der Verkehr in Martinsried entwickelt

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Vor drei Jahren wurde zuletzt der Verkehr in Martinsried unter die Lupe genommen. Jetzt vorgelegte Zahlen liegen teilweise unter denen von 2014. Die Gründe:

Planegg – Der Durchgangsverkehr in Martinsried hat in den vergangenen drei Jahren um 18,5 Prozent abgenommen, der Gesamtverkehr allerdings nur um fünf Prozent. Das ist das zentrale Ergebnis des Verkehrsmonitorings, das am Montag im Ausschuss für Umwelt, Bauleitplanung und Verkehr vorgestellt wurde.

Die Gemeinde Planegg lässt in regelmäßigen Abständen untersuchen, wie sich die Verkehrszahlen im Ortsteil Martinsried entwickeln. 2014 war damit erstmals das Münchner Büro Obermeyer befasst. Helmuth Ammerl von der Planungsgesellschaft Obermeyer wartete jetzt frischen Zahlen auf und verglich sie mit den Werten aus dem Juni 2014. „Martinsried eignet sich gut für Monitoring, weil die Ein- und Ausfahrten überschaubar sind“, so Ammerl.

Am 9. März waren an allen Ausfahrten in Martinsried in beiden Richtungen insgesamt acht Stunden lang sämtliche Kennzeichen erfasst und auf 24 Stunden hochgerechnet worden. Ergänzt wurde das durch Knoten- und Querschnittserfassungen, die über einen Zeitraum von insgesamt 14 Stunden erfolgten. Das Verkehrsaufkommen betrug 28.350 Kraftfahrzeuge innerhalb von 24 Stunden. Drei Jahre zuvor waren es 29.800 Fahrzeuge gewesen, Lkw und Motorräder inklusive.

Am meisten los ist nach wie im nördlichen Teil der Lochhamer Straße bis zur Würmtalstraße. 16 200 Kfz wurden dort gezählt. Die Verkehrsbelastung ist in diesem Bereich um 1000 zurückgegangen. Der Schwerverkehr macht mit 410 Lkw in der Lochhamer Straße einen Anteil von drei Prozent aus, was laut Ammerl „relativ niedrig“ ist.

Die Röntgenstraße ist weiterhin belastet, liegt allerdings mit 6950 bis 8800 Fahrzeugen klar unter 10.000. Eine Zunahme von 4700 Fahzeugen täglich im östlichen Teil, ist darauf zurückzuführen, dass dort durch die Arbeiten an der neuen Martinsrieder Ortsmitte die Doppelführung mit der Fraunhoferstraße aufgegeben wurde, also nur noch eine Straße statt zwei zur Verfügung steht.

Der Großteil der Fahrzeuge, die nach Martinsried reinfahren haben dort ihr Ziel. Der Durchgangsverkehr liegt mit 2160 Fahrzeugen in 24 Stunden deutlich unter dem Wert von 2014 (2650). Als ausschlaggebend für den Rückgang um fast ein Fünftel sieht das Büro Obermeyer die große Baustelle im Zentrum und die damit einhergehende Sperrung der Fraunhoferstraße Ost an. Mit ein Grund für die Abnahme des Quell-/Zielverkehrs könnte sein, dass das Biotech-Unternehmen Morphosys inzwischen seine Räume in der Lena-Christ-Straße aufgegeben hat und ins Gewerbegebiet Steinkirchen umgezogen ist.

Ebenfalls von Obermeyer erfasst wurde die Nutzung des Parkraums in Martinsried. Sie fiel geringfügig höher aus als 2014, was an der Jahreszeit gelegen haben dürfte: Im März wird mehr Auto und weniger Fahrrad gefahren als im Juni. „In der Gesamtbilanz gibt es keine Vollauslastung. Sie haben kein ausgeprägtes Parkplatzproblem“, sagte Ammerl. Zu den Bereichen, die stark ausgelastet sind, zählen die Fraunhofer- und die Käthe-Kollwitz-Straße, die Montag bis Freitag bei 100 Prozent liegen.

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