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Die Grüne Gruppe 21, hier Herbert Stepp (l.) und 3. Bürgermeisterin Anneliese Bradel (2.v.l.) bei einer Infoveranstaltung, verpassen sich ein neues Logo.

Neues Logo für die Grüne Gruppe 21

Nachhaltigkeit unterstreichen

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Die Grüne Gruppe 21 will mit einem neuen Logo zeigen, dass sie grünen Zielen verbunden ist, auch wenn der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen nicht zur Gruppierung gehört.

Planegg– „Grün steht als Eigenschaft für Nachhaltigkeit, losgelöst von der Partei“, sagt Herbert Stepp, Fraktionssprecher der Grünen Gruppe 21 im Planegger Gemeinderat. Noch im Herbst soll das neue Logo präsentiert werden.

Ende September vergangenen Jahres wurde der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen durch sieben neu eingetretene Mitglieder wiederbelebt. Geleitet wird er von den gleichberechtigten Sprecherinnen Judith Grimme und Sabine Haugg. Bei der Grünen Gruppe 21 zeigte man sich irritiert von der Art und Weise, wie die Gründung verlief. Zudem hegten die langjährigen Öko-Aktivisten Zweifel an der Einstellung der neuen Grünen. Die Jahre zuvor hatte die Grüne Gruppe 21 allein die grüne Idee in Planegg vertreten und vor Landtags- und Bundestagswahlen regelmäßig Plakate für Bündnis 90/Die Grünen aufgehängt sowie Infostände organisiert. Damit ist es nun vorbei, denn eine vom Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen initiierte Mediation war nicht von Erfolg gekrönt. Man einigte sich lediglich darauf, Stillschweigen über das Ergebnis zu bewahren.

Bündnis 90/Die Grünen verschwanden gleich nach dem Ende der Mediation aus dem Logo der Grünen Gruppe 21. Dort sind nun interimsmäßig unter dem Begriff „Gruppe 21“ nur noch ÖDP und „Unabhängige Bürgerinitiative“ aufgelistet. Das neue Logo soll den Schriftzug „Grüne Gruppe 21“ zeigen.

„Im Umkehrschluss heißt das, dass bei der nächsten Kommunalwahl zwei grüne Gruppierungen im Gespräch sind“, sagt Stepp. „Das ist von uns nicht gewollt und nicht provoziert.“ Eine Konkurrenzsituation entstünde, wie sie der Kreisverband von Bündnis 90/die Grünen mithilfe der Mediation hatte verhindern wollen. 2014 hatte die Grüne Gruppe 21 16,7 Prozent und damit vier Gemeinderatssitze geholt. Stepp hofft, dass die Separation vorläufigen Charakter hat und bis zu den Kommunalwahlen 2020 überwunden wird. Stepp: „Es ist noch Zeit, dass sich etwas entwickeln kann.“

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