+
Die Buchhändlerin Susanne Trenkle will als unabhängige Kandidatin in der Gemeinde Planegg das Bürgermeisteramt erobern.

Kommunalwahl 2020

Die Nummer 7 im Kandidatenkarussel

  • schließen

Susanne Trenkle will Bürgermeisterin von Planegg werden. Sie ist bereits die siebte Bewerberin, die im März in Heinrich Hofmanns Fußstapfen treten will.

Planegg– Die Konkurrenz für die kommende Wahl des Bürgermeisters in Planegg wächst. Jetzt wagte sich die nächste Kandidatin aus der Deckung. Die parteilose Susanne Trenkle (58) hat mit einem Unterstützerkreis den Verein „Unabhängige Bürgermeisterin Planegg-Martinsried“ (UPM) gegründet und gab am Freitag ihre Kandidatur bekannt. Sie will unabhängig und unvorbelastet agieren, wünscht sich einen florierenden Ort und frischen Wind im Rathaus. Nach Christine Berchtold (SPD), Cornelia David (Freie Wähler Dynamische), Philipp Pollems (FDP), Hermann Nafziger (CSU), Angelika Lawo (grüne Gruppe 21) und Astrid Pfeiffer ist die Buchhändlerin die siebte, die die Wähler für sich begeistern will.

Erst einmal will Trenkle ausschließlich für den Chefsessel im Planegger Rathaus kandidieren. Doch sie erwägt, sich auch für den Gemeinderat zu bewerben. „Da brauche ich von meinen Unterstützern sieben Leute, die mit mir auf die Liste gehen“, so Trenkle. Ihre Freunde und Bekannten interessierten sich wie sie für die Themen Kiesabbau, Bahnhof, Gewerbe, Kinder und Familien.

Vorsitzende des Gewerbevereins

Was Trenkle genau vorhat, soll aber erst Anfang Januar verkündet werden. Sie betreibt die Kinderbuchhandlung Phantasia in der Planegger Bahnhofstraße und vertritt seit zehn Jahren den von ihr mitgegründeten Verein Wir in Planegg. Als dessen Vorsitzende vertrete sie die Interessen der Gewerbetreibenden in Planegg und Martinsried. Außerdem gehe der Kinder- und Jugend-Kulturverein Toll!Würmchen auf ihre Initiative zurück.

Gebürtig stammt Trenkle aus Karlsruhe. Seit 1987 wohnt sie mit ihrem Mann Andreas, einem gebürtigen Planegger, und ihren zwei Kindern im Würmtal. Planegg/Martinsried liege ihr am Herzen, sagt sie. „Als Bürgermeisterin möchte ich die Zukunftsperspektive der Gemeinde nachhaltig fördern und unter Berücksichtigung aller dort lebenden und künftigen Generationen optimiert gestalten.“

Erst bürokratische Hürden nehmen

Auf ihrem Weg zum Bürgermeisteramt muss Trenkle aber nicht nur am 15. März die Wähler für sich gewinnen. Vorher sind bürokratische Hürden zu überwinden. In Kürze werde im Planegger Rathaus eine Unterschriftenliste öffentlich ausgelegt. „Ich brauche 180 Unterstützer, die ihre Unterschrift leisten“, sagt sie. Alle Planegger und Martinsrieder seien also aufgerufen, sich in die Liste einzutragen und damit ihre Kandidatur sowie einen politischen Neustart für Planegg/Martinsried zu ermöglichen.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Die Nuancen machen den Unterschied
Beifall für die Bürgermeisterkandidaten und volle Ränge bis zum Schluss: 460 Bürger besuchten am Freitagabend die Podiumsdiskussion des Münchner Merkur im Planegger …
Die Nuancen machen den Unterschied
Wahlkampf mit dem Jahnplatz
Der Wahlkampf hat die Gräfelfinger Kommunalpolitik fest im Griff und macht auch vor den Sitzungen des Gemeinderates nicht Halt – einschließlich Tagesordnung.
Wahlkampf mit dem Jahnplatz
Fünf-Punkte-Plan für Kraillinger Tanklager
Die Frage, wie es mit dem Kraillinger Tanklager weitergeht, beschäftigt Gemeinde und Betreiber gleichermaßen. Jetzt gibt es einen Fünf-Punkte-Plan, der das Gelände zum …
Fünf-Punkte-Plan für Kraillinger Tanklager
Eine Ritterburg geht auf Reisen
Der Würmtaler Faschingsumzug ist grundsätzlich startklar. Ein paar Hürden sind allerdings noch zu nehmen, bis er sich an diesem Sonntag in Bewegung setzen kann.
Eine Ritterburg geht auf Reisen

Kommentare