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Fester Termin seit 1981: Georg Heide (1. li. v. d. Kerze), seine Frau Renate und Tochter Daniela (1. u. 2. re. v. d. Kerze) führen die Tradition des Stiftens einer Kerze fort, die in diesem Jahr durch Prior Mathhäus Klein (2. v. li.) geweiht wurde.

Kerzenweihe in Maria Eich

Wiesn-Wirte bitten für eine friedliche Wiesn

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Planegg - Die Heides haben geladen, und ihre Wiesn-Wirte-Kollegen sind der Einladung zum Wallfahrtskloster Maria Eich, wie in jedem Jahr seit 1981, gefolgt.

Im Jahr nach dem Oktoberfest-Attentat hatte der Planegger Willy Heide, damals Wirt des „Bräurosl“-Festzeltes und Sprecher der Wiesn-Wirte, erstmals in Maria Eich eine Kerze gestiftet und weihen lassen, um so für eine friedliche Wiesn zu bitten. Sein Sohn Georg Heide, heute Wirt der Planegger Gaststätte Heide-Volm und der „Bräurosl“, setzt die Tradition mit seiner Frau Renate und Tochter Daniela fort.

In diesem Jahr, so kurz nach dem Amoklauf von München und den Attentaten von Ansbach und Würzburg, mag manch einer von denen, die an den Segen von oben glauben, besonders eindringlich gebeten haben, es möge nichts passieren. In dem Klima der Unruhe und Besorgnis, das sich in den letzten Wochen breit gemacht hatte, legte Pater Matthäus Klein, Prior des Augustinerklosters, bei der diesjährigen Kerzenweihe die Betonung daher auf Zuversicht und auf die Besonnenheit, die sich im geplanten Zaun und dem Rucksackverbot auf der einen Seite ebenso ausdrücke wie im Vermeiden von Panikmache auf der anderen Seite. „Wir sollen uns nicht ängstlich verkriechen“, sagte der Prior. Bei Festen gehe es um Gemeinsinn und Solidarität, darum, etwas von der eigenen Freude an andere abzugeben. Neben den Wiesn-Wirten, die fast vollzählig mit ihren Familien erschienen, folgten auch der neue Wiesn-Stadtrat Otto Seidl und sein Stadtratskollege Mario Schmidbauer der Einladung nach Planegg.

Wiesnwirte beten für eine friedliche Wiesn

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