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Der Festsaal der Großgaststätte Heide-Volm wird abgerissen.

 Neugestaltung des Planegger Bahnhofsvorplatzes

Auf der Suche nach der passenden Fassade

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Ein städtebauliches Ensemble mit Wiedererkennungswert soll das neue Bahnhofsumfeld werden. Dazu gehört eine aufeinander abgestimmte Fassadengestaltung.

Planegg– Vier Architekturbüros wurden von der Planegger Gemeindeverwaltung aufgefordert, sich Gedanken zu machen. Am Montag, 16. April, 19 Uhr, präsentieren sie ihre Entwürfe im Rathaus. Die Bürger sind eingeladen, Fragen zu stellen, zu diskutieren und ihre Präferenzen schriftlich kundzutun. Die Entwürfe sind bis Freitag, 27. April, im Rathaus zu besichtigen. Dann werden die Anregungen der Bevölkerung eingearbeitet. Voraussichtlich am Donnerstag, 17. Mai, will der Gemeinderat einen Beschluss fassen.

Das Umfeld des Planegger Bahnhofs wird sich in den kommenden Jahren massiv verändern. Ende Mai beginnt der Abriss des in Gemeindehand befindlichen Gasthofs zur Eiche. Später soll gegenüber der Festsaal der Großgaststätte Heide-Volm verschwinden. Wo einst die Spider Murphy Gang ihre Kultfaschingspartys feierte, wird ein Supermarkt gebaut. Das Eiche-Gebäude und der dazugehörige Biergarten weichen einem Neubau mit Wohnungen in den Obergeschossen und Dienstleistungsunternehmen beziehungsweise Einzelhandel im Erdgeschoss. Der Bahnhof selbst erhält ein neues Kioskgebäude mit Café.

Der bisherige städtebauliche Gesamteindruck ist „als äußerst uneinheitlich zu bezeichnen“, wie es vonseiten des Planegger Bauamts heißt. Das neue Bahnhofsareal hingegen soll harmonisch wirken, eine unverwechselbare Architektur erhalten und auch die lokale Baukultur berücksichtigen.

Neben dem Büro Molenaar Architekten und Stadtplaner, dessen Beitrag zum Ideenwettbewerb zum Bahnhofsumfeld umgesetzt wird, wurde auch das von der Familie Heide beauftragte Büro Adamek & Hölzl aufgefordert, sich Gedanken zur Fassadengestaltung zu machen. Außerdem ist das Büro Goergens Miklautz Partner mit von der Partie und Florian Burgstaller, Professor im Fachbereich „Bauen im Bestand“ an der Hochschule Karlsruhe. 

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