Pater Matthäus Klein 2014, Prior des Planegger Augustinerklosters, auf Bank vor Wallfahrtkirche
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Als Pater Matthäus Klein 2014 Prior des Planegger Augustinerklosters wurde, empfand er Maria Eich als „Oase“ und „Kraftort“. Nun zieht es ihn zurück nach Berlin.

Prior verlässt das Augustinerkloster Maria Eich

Pater Matthäus zieht’s nach Berlin

  • Nicole Kalenda
    vonNicole Kalenda
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Pater Matthäus Klein verlässt Maria Eich. Nach mehr als sieben Jahren in Planegg zieht es ihn ins Erzbistum Berlin, wo er ab Februar in der Seelsorge arbeiten wird – außerhalb der Ordensgemeinschaft der Augustiner.

Planegg - „Der Wunsch, in eine längere Auszeit zu gehen und während dieser Zeit außerhalb der Ordensgemeinschaft zu leben und beruflich tätig zu sein“ sei zuletzt in ihm gewachsen, schreibt Pater Matthäus auf der Maria-Eich-Homepage. Seinem Antrag, nicht mehr im Konvent leben zu müssen, habe der Generalprior des Augustinerordens zugestimmt. „Infolgedessen habe ich nun meinen Verzicht auf das Priorat erklärt und werde zum Jahresende vom Amt des Wallfahrtskuraten entpflichtet werden“, so Pater Matthäus weiter.

Bevor Pater Matthäus 2013 ins Würmtal kam, arbeitete er schon einmal neun Jahre als Pfarrer in Berlin-Reinickendorf. Mit 51 Jahren trat er 2014 nach dem Tod Pater Roger Gerhardys dessen Nachfolge als Prior des Planegger Augustinerkonvents an. Maria Eich bezeichnete er damals als „Oase“: „Man spürt, wie die Menschen auf den Bänken sitzen und Kraft tanken.“

Ihm selbst hätten in den vergangenen Jahren „vor allem die gemeinsamen Gottesdienste, sei es in der Gnadenkapelle, in der Wallfahrtskirche oder mitten im Grünen am Freialtar“ Kraft gegeben. „Nirgends sonst habe ich bisher so ein intensives Mitbeten und Mitfeiern erlebt wie hier.“ Neben Pater Matthäus gehören zurzeit vier weitere Augustiner zum Konvent, dessen Erweiterung und Modernisierung 2021 beginnen soll. Dann allerdings unter einem neuen Prior.

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