So spannend wie in Planegg werden die Kommunalwahlen im ganzen übrigen Würmtal nicht. Noch nie gab es acht Bewerber für das Bürgermeisteramt. Der Münchner Merkur holt sie alle zusammen auf die Bühne: am Freitag, 21. Februar, bei einer Podiumsdiskussion im Kupferhaus.
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Das Büro des Bürgermeisters liegt im ersten Stock des Rathauses. Sechs Frauen und zwei Männer wollen dort ihren Arbeitsplatz einrichten.

Der Münchner Merkur präsentiert zur Bürgermeisterwahl

Acht Kandidaten auf dem Podium

  • Nicole Kalenda
    VonNicole Kalenda
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So spannend wie in Planegg werden die Kommunalwahlen im ganzen übrigen Würmtal nicht. Noch nie gab es acht Bewerber für das Bürgermeisteramt. Der Münchner Merkur holt sie alle zusammen auf die Bühne: am Freitag, 21. Februar, bei einer Podiumsdiskussion im Kupferhaus.

Planegg – „Wir hatten immer fünf, sechs Kandidaten“, sagt Wahlleiter Martin Götz. Er geht davon aus, dass es zwei Wochen nach der Kommunalwahl am 15. März zu einer Stichwahl kommt. Denn keiner der acht Anwärter auf die Nachfolge von Bürgermeister Heinrich Hofmann (SPD) dürfte auf Anhieb die absolute Mehrheit schaffen. Götz: „Das wäre schon ein sehr großer Zufall.“ Hofmann selbst kann aus Altersgründen nicht mehr antreten. Es wird also auf jeden Fall ein neues Gemeindeoberhaupt geben.

Als Erste warf Christine Berchtold ihren Hut in den Ring. Die Grundschulrektorin wurde im Januar 2019 Bürgermeisterkandidatin der SPD. Als Letzte stieg ein Jahr später Astrid Pfeiffer ein, die zuvor noch mit einer Handvoll Mitstreiter die Wählergruppe für Planegg & Martinsried (WPM) gründen musste. Als Einzige kandidiert sie nicht auch zugleich für den Gemeinderat.

Neue Gesichter im Politbetrieb

Ebenfalls neu im Politbetrieb ist Susanne Beck-Trenkle, die für die ebenfalls erst Ende vergangenen Jahres ins Leben gerufene BPM antritt (Unabhängige Bürgermeisterin Planegg-Martinsried). Die CSU schickt mit Hermann Nafziger eine bewährte Kraft ins Rennen, die Freien Wähler Dynamischen kürten Cornelia David, ehemals parteifrei in der SPD-Fraktion, zu ihrer Kandidatin. Bündnis 90/Die Grünen, die im Herbst 2017 ihren Ortsverband wiederbelebten, haben Judith Grimme zur Frontfrau gewählt. Politisch noch ein unbeschriebenes Blatt ist Philipp Pollems, der von der FDP aufgestellt wurde. Auch Angelika Lawo, die Kandidatin der grünen Gruppe 21, befasste sich bisher eher weniger mit Bebauungsplänen und Haushaltsberatungen.

Sie alle eint der Wunsch, in den kommenden sechs Jahren Planegg zu lenken und zu gestalten. Der Münchner Merkur lässt sie im Rahmen einer Podiumsdiskussion zu Wort kommen. Die Veranstaltung am Freitag, 21. Februar, 19 Uhr, ist die einzige Möglichkeit, alle Bürgermeisterkandidaten auf einmal zu erleben. Moderiert wird sie von Andreas Deny, Leiter der Redaktion Würmtal, und Nicole Kalenda, der für Planegg zuständigen Redakteurin.

Bürger-Fragen als wichtiger Punkt

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde beantworten die sechs Frauen und acht Männer auf der Bühne Fragen. 

Und hier kommen Sie als Planegger Bürger ins Spiel: Sie haben uns Ihre Fragen an die Bürgermeisterkandidaten geschickt. Heraus kam ein breites Themen-Potpourri – Verkehr, hohe Mietpreise, die Situation der Jugendlichen – und viele weitere Felder.

Wir freuen uns darauf, Ihre Kandidaten mit Ihren Fragen zu konfrontieren.

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