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Stellten Projekte des Fördervereins vor: Beraterin Tina Konle und die Vorstandsmitglieder Peter von Schall-Riaucour, Katharina Zettl und Anthony Harris (v.li.).  

Was aus Tollwürmchen e.V. geworden ist

Planegg: Ein Förderverein für zwei Grundschulen

Fast jede Schule im Würmtal hat einen eigenen Förderverein – einen gemeinnützigen Partner also, der finanziell bei der Anschaffung von Schulmaterialien oder schulergänzenden Betreuungsangeboten unterstützt und oft wichtiger Drittmittelgeber ist. Der Förderverein der Grundschulen Planegg und Martinsried e.V. hat hierbei eine besondere Stellung, da er für beide Grundschulen der Gemeinde zuständig ist.

Planegg – Dass diese Tatsache noch nicht ausreichend bekannt ist, findet der Vorsitzende Peter von Schall-Riaucour. Denn erst seit einem Jahr läuft der Verein unter diesem Namen. Vor dieser Satzungsänderung nannte sich der Förderverein, der übrigens bereits seit 2014 aktiv ist, Tollwürmchen e.V. – ein Name, den Würmtaler vor allem mit dem jährlichen Zirkusprojekt für Schulkinder in Verbindung bringen.

Der Förderverein der Planegger Grundschulen setze sich für verschiedene zweckgebundene Projekte ein, so von Schall-Riaucour bei einem Pressegespräch. So bezahlte der Verein etwa den Bundesfreiwilligendienst an der Planegger Grundschule. Für ihr seit Jahren erfolgreich laufendes Unterrichtsprogramm „Klasse 2000“ zur speziellen Gesundheitsförderung erhält dagegen die Grundschule Martinsried finanzielle Mittel. Diese generieren sich über Privat- oder Firmenspenden, die anschließend über den Förderverein bereitgestellt werden.

Projekte zu Handy-, Spiel- und Süßigkeiten-Sucht geplant

Neu für beide Schulen in diesem Jahr sei die Förderung eines Sexualkundeunterrichts durch einen schulfremden Anbieter. „Ein Projekt, welches wir mit 600 Euro bezuschussen, und was wir für sehr wichtig halten“, so Katharina Zettl vom Vorstand des Fördervereins. Außerdem plant man laut von Schall-Riaucour Projekte zum Thema Handy-, Spiel- und Süßigkeiten-Sucht. Vorausgesetzt natürlich, dass die Schulen und Elternbeiräte es wollen.

Peter von Schall-Riaucours größte Wünsche sind, wie er sagt, jedoch die engere Zusammenführung beider Grundschulen in Martinsried und Planegg. Sprich jede Schule sollte von den gleichen Projekten profitieren können. Wobei freilich weiterhin jede Spende schulgebunden sein kann und darf. Sowie noch mehr „helfende Hände“ für den Förderverein.

Carolin Högel

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