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Projekt für 6,7 Millionen Euro

Planegg schafft günstigen Wohnraum

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Zwei Gebäude, ein gemeinsames Treppenhaus: Die Planung für die neuen gemeindeeigenen Wohnungen an der Münchner Straße 20 in Planegg steht. Die Arbeiten sollen in knapp einem Jahr, im Spätsommer 2019 beginnen.

Planegg – Die Kostenschätzung für das Gesamtprojekt beläuft sich auf 6,7 Millionen Euro. Die Gemeinde rechnet mit rund 2,7 Millionen Euro Förderung durch den Freistaat, sodass 4 Millionen aus eigener Tasche bezahlt werden müssen. Der Gemeinderat beschloss jetzt einstimmig, die nötigen Mittel, verteilt auf die nächsten beiden Jahre, in den Haushalt einzustellen.

Das Grundstück an der Münchner Straße Ecke Josef-von-Hirsch-Straße misst rund 4400 Quadratmeter. Das historische Schulhaus, das sich dort befindet, ist seit Langem zum Mietshaus für Geringverdiener umgebaut. Vor zehn Jahren ließ die Gemeinde außerdem zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 26 Wohnungen für Planegger mit niedrigem Einkommen errichten. Der verantwortliche Architekt war damals der Gräfelfinger Klaus Molenaar, der jetzt auch den Auftrag für das neue Projekt bekam. Die Gemeinde fungiert als Bauherr, das Vorhaben wird jedoch über die Bauservice GmbH, eine Tochterfirma der Baugesellschaft München Land, abgewickelt, was der Gemeinde Zeit und Arbeit sparen soll.

Die beiden jeweils 16 Meter langen Baukörper werden im südwestlichen Bereich des Grundstücks über Ecke gestellt. Elf Drei- bis Vierzimmerwohnungen für Familien sowie zwei Appartements und drei Zweizimmerwohnungen für Singles, Paare oder Alleinerziehende mit einem Kind finden in drei Geschossen sowie im ausgebauten Dach Platz.

Beide Gebäude werden über eine gemeinsame Treppenanlage mit Aufzug erschlossen, die über offene Laubengänge mit dem westlichen Wohnhaus verbunden wird. Die bereits bestehende Tiefgarage wird erweitert. Oberirdisch sollen großzügig Fahrradstellplätze errichtet werden. Der Spielplatz, der sich auf dem Grundstück befindet, bleibt erhalten. Angedacht war, den Ersatzbau für den Schuppen, der den neuen Gebäuden weichen muss, parallel zum historischen Schulhaus anzuordnen. Anneliese Bradel (Grüne Gruppe 21) fürchtete eine Verschattung der dortigen Erdgeschosswohnungen und bat darum, das nochmals zu überprüfen: „Ein zweieinhalb Meter hohes Bauwerk im Abstand von eineinhalb Metern vor Fenstern geht gar nicht“, so Bradel.

„Ich finde die Mischung von kleineren und größeren Wohnungen innerhalb der Häuser gut“, sagte Gerhard Schleburg (CSU). Allerdings gab er zu bedenken, dass die Gebäude auf die Nachbarn im östlich angrenzenden Rodanaweg wie ein Riegel wirken müsse. Gerhard Schleburg: „Die waren einen freien Blick gewöhnt.“ Die neuen Mehrfamilienhäuser haben eine Traufhöhe von 7,8 Metern, die Reihenhäuser im Rodanaweg kommen auf sechs Meter.

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