Drama an Gesamtschule: Minderjähriger tötet Mitschüler in Lünen

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Die Polizei geht jedem Anruf wegen Ruhestörung nach. Nur manchmal haben andere Einsätze Vorrang. Dann kann es etwas dauern.

Streifen gut unterwegs

Polizei hat viel Arbeit an warmen Abenden

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Wenn die Temperaturen steigen, steigt auch die Zahl der Anrufe, die bei der Planegger Polizeiinspektion wegen zu viel Lärm eingehen. 

 Planegg – Ende Juli schlugen Vandalen zu, jetzt verewigten sich Sprayer: Das Gelände des Feodor-Lynen-Gymnasiums (FLG) wird immer mal wieder von unliebsamen Gästen heimgesucht. Trotzdem sagt Siegfried Janscha, Leiter der Planegger Polizeiinspektion: „Es ist kein allzu großes Problem.“

Janscha nennt das FLG einen „Anziehungspunkt für Jugendliche“. Das bringt automatisch eine erhöhte Aufmerksamkeit vonseiten der Polizei mit sich: „Wir müssen immer wieder hinschauen.“ Orte, an denen Jugendliche in den warmen Sommermonaten zusammenkommen, gibt es einige im Würmtal. Der Garten der Stille in Krailling zählt dazu, das Areal des Neurieder Jugendtreffs oder die Wiesen Am Anger an der Würm in Gräfelfing. „Irgendwo müssen sie sich ja treffen“, so Janscha.

Wenn, wie am FLG, Unbekannte Mülleimer und Deko-Gegenstände beschädigen oder, wie Ende Juli am Gräfelfinger Kurt-Huber-Gymnasium, Lampenschirme abschrauben, sieht Janscha darin Taten, „typisch für junge Leute, die auf dumme Gedanken kommen“ und bezeichnet sie als „Sachbeschädigungen aus der Gruppe heraus, womöglich alkoholisiert“. Schmierereien, die von Sprayern hinterlassen werden, seien hingegen „eher Einzelaktionen“.

Sobald sich ein regelmäßiger Treffpunkt herauskristallisiert, schaut sich Klaus Redel, seit Jahrzehnten Jugendbeamter der PI, vor Ort um und spricht mit den Jugendlichen. Redel ist häufig am Wochenende und abends unterwegs, in Zivil. „Er hat einen sehr guten Draht zu den Jugendlichen und nimmt uns viel Arbeit ab“, sagt Janscha.

Daran mangelt es den Streifen gerade in den Sommermonaten nicht. Janscha: „Es gibt Abende mit einem Einsatz nach dem anderen.“ Neben den üblichen Vorfällen, zu denen die Beamten gerufen werden wie Unfälle oder handgreifliche Auseinandersetzungen, gehen an warmen Abenden regelmäßig Beschwerden von Anwohnern wegen Ruhestörung ein. Die Streifen gingen jedem Anruf nach, allerdings gebe es „vordringliche Einsätze“, etwa bei Einbrüchen oder häuslicher Gewalt.

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