Streich kommt 33-Jährigen teuer zu stehen

Radfahrer flieht vor Polizei

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Planegg - Er wollte mal sehen, wie es sich anfühlt, vor der Polizei abzuhauen. Diesen Streich genehmigte sich ein 33-jähriger Planegger am Mittwochabend.

Der Mann dürfte ihn inzwischen jedoch bitter bereuen. Denn die Polizei nahm die Verfolgung auf. Die filmreifen Szenen nahmen ihren Anfang, als eine Streife den Radfahrer kurz nach 21 Uhr in der Pasinger Straße in Planegg anhalten wollte, weil er ohne Licht fuhr. Der Mann trat stattdessen in die Pedale und floh auf dem Gehweg der Pasinger, Richard-Wagner- und Diewaldstraße. Während ein Beamter die Verfolgung zu Fuß aufnahm, stellte der andere den Streifenwagen bei der nächsten Einmündung quer. Der Flüchtige versuchte, eine Kurve zu fahren, war zu schnell und stieß gegen die Beifahrertür des Polizeifahrzeugs.

 Statt nun endlich aufzugeben, raffte er sein Fahrrad hoch und raste weiter in die Schubertstraße. Dort holte ihn der Polizist zu Fuß ein und beendete die Flucht. Deren Folgen kommen den Planegger teuer zu stehen: Der Schaden am Streifenwagen beträgt mindestens 2000 Euro, außerdem gibt es ein Strafverfahren wegen Unfallflucht. Die Beamten hatten erwartet, es mit einem Fahrraddieb oder Einbrecher zu tun zu haben. Weit gefehlt: Der Planegger wollte sich nur die Verwarnung wegen des Fahrens ohne Licht ersparen – und einmal sehen, wie es sich anfühlt, vor der Polizei abzuhauen.

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