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Feuerwehreinsatz in der Landwirtschaft: Die Helfer der Planegger Wehr bergen ein Segelflugzeug von einem Acker, auf dem der Pilot mangels Thermik landen musste. Verletzt wurde bei dem ungeplanten Manöver niemand.

Feuerwehreinsatz auf dem Feld

Segelflugzeug landet auf Acker

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Was für herkömmliche Flugzeuge das Kerosin ist, sind für Segelflugzeuge thermische Aufwinde. Flauen sie ab, kommt das Ziel schnell außer Reichweite und es geht abwärts mit dem Fluggerät. Das passierte am Samstag einem jungen Segelflieger, der seine Sache jedoch gut machte und unverletzt blieb. Der Planegger Feuerwehr bescherte er jedenfalls einen Einsatz zum Erinnern.

Planegg - Am Samstag um 14.53 Uhr wurden die Planegger Feuerwehrleute zu einem angeblich abgestürzten Flugzeug beordert. Nach nur vier Minuten trafen die ersten eines großen Aufgebots von 36 freiwilligen Helfern beim Acker in der Nähe der Straße Im Grund ein. Schnell stellte sich die Situation als äußerst glimpflich dar: Ein Pilot war mit seinem Segler in Oberschleißheim gestartet, mit Ziel Königsdorf. Die Gemeinde am Alpenrand erreichte der junge Mann indes bei weitem nicht: Die Thermik brach ab. Auf der Suche nach Auftrieb verleihenden Strömungen vollführte er zwar mehrere auffällige Manöver, doch es half nichts: Schließlich wählte er den frisch bestellten Acker bei Planegg für seine „kontrollierte Außenlandung“, wie es offiziell heißt. Die gelang vortrefflich, ohne Schäden für Mensch noch Maschine. Die Feuerwehrmänner halfen erleichtert, den Segler vom Acker zu schieben.

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