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Das „goodgrade“-Team (v.li.): Angela Müller, Markus Hofbauer, Sebastian Scott, Thomas Wunderlich und Christian Frank. A-F

Start-up-Unternehmen „goodgrade“ erfolgreich

Nachhilfe-Plattform expandiert

Die Planegger Nachhilfe-Plattform „goodgrade“ verbucht erste Erfolge. Das Start-up-Unternehmen erhält so viel positives Feedback, dass die Gründer bald auch außerhalb des Würmtals Stunden anbieten.

Planegg – Dem Team von „goodgrade“ ist es gelungen, sich innerhalb kürzester Zeit einen Namen zu machen. Erst im September vergangenen Jahres war die Nachhilfe-Plattform an den Start gegangen (wir berichteten). Mehr als 400 Förderstunden haben die mittlerweile 20 Fachlehrer seitdem absolviert. Um noch mehr Schülern die Möglichkeit zu geben, ihre Noten nachhaltig zu verbessern, haben die Gründer nun ihr Angebot erweitert.

„Eigentlich wollten wir uns ausschließlich auf die Fächer konzentrieren, die für den Übertritt von der Grundschule auf die weiterführenden Schulen relevant sind“, erklärt Christian Frank, Lehrer für Englisch und Geografie am Planegger Feodor-Lynen-Gymnasium (FLG) und pädagogischer Leiter des Unternehmens. Die Nachfrage nach einem breiteren Fächerspektrum, insbesondere in Bezug auf die zweite Fremdsprache, sei jedoch so groß gewesen, dass die Schüler nun auch Nachhilfe in Französisch, Latein und Spanisch erhalten. Hinzu kommen Angebote für Chemie und Physik.

Statt ausschließlich Schüler der Klassen drei bis acht zu fördern, bietet „goodgrade“ nun Nachhilfe bis zur zwölften Jahrgangsstufe an. Für die diesjährigen Abiturienten kam dieses Angebot gerade noch rechtzeitig. Viele hätten die Gelegenheit genutzt, sich mit einem Fachlehrer auf die Prüfungen vorzubereiten. „Die Ergebnisse zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagt Sebastian Scott. Gemeinsam mit Thomas Wunderlich hatte er das Unternehmen gegründet und zwei Jahre lang aufgebaut. Die Geschäftsidee dazu hatten die jungen Männer, die 2015 am FLG Abitur gemacht haben, bereits im Rahmen eines Schulprojekts.

Weil immer mehr Anfragen aus dem Stadtgebiet kommen, wird es „goodgrade“ ab dem neuen Schuljahr auch in München und Augsburg geben. Nach und nach wollen die Gründer ihr innovatives Förderkonzept nicht nur im gesamten Freistaat, sondern auch in den anderen Bundesländern etablieren. Am System selbst ändert sich dabei nichts. Die Schüler werden auch weiterhin ausschließlich einzeln und von qualifizierten Lehrern unterrichtet. „Wir legen großen Wert darauf, dass die Chemie zwischen Lehrer und Schüler stimmt“, erklärt Christian Frank. Gemeinsam mit seinem ehemaligen Kollegen Markus Hofbauer unterstützt er die beiden Gründer bei der Umsetzung des Konzepts. Neu im Team ist Heiko Knissel, Experte für Vertriebsmarketing. Er soll helfen, den Bekanntheitsgrad von „goodgrade“ zu steigern.

Außerdem haben die Schüler neuerdings Gelegenheit, sich im Rahmen einer kostenlosen Probestunde mit dem Förderkonzept vertraut zu machen. Dieses basiert unter anderem auf einer Diagnose der Hauptschwächen sowie dem Festlegen realistischer Ziele. Schüler, Eltern und Nachhilfelehrer arbeiten dabei eng zusammen. Ebenso wichtig ist dem Team von „goodgrade“ der Austausch mit den Schulen.

Der Lernerfolg dürfe nicht dem Zufall überlassen werden. Stattdessen müsse man die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Schülers in den Mittelpunkt rücken und die Lücken Schritt für Schritt schließen. Christian Frank: „Das bedeutet, dass wir notfalls auch bei Null anfangen.“  Näherer Infos über das Unternehmen unter www.goodgrade.de

Karin Priehler

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