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Die Fahrt geht weiter: Die Haltestelle Klinikum Großhadern soll nicht Endstation bleiben. Die Projektpartner haben nun offenbar zentrale Fragen geklärt, die einer Verlängerung nach Martinsried bisher im Wege standen. 

Verlängerung der U 6

Hofmann sieht letzte Hürden beseitigt

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Der Planegger Gemeinderat soll noch im Oktober den Verträgen zur Verlängerung der U 6 nach Martinsried zustimmen. Die finanziellen Risiken für die Gemeinde seien nun überschaubar, sagt Bürgermeister Heinrich Hofmann.

Planegg – Fast drei Jahre hat es gedauert, bis auch der dritte Partner sich in der Lage sah, grünes Licht zu geben für den gemeinsamen Bau der Verlängerungsstrecke der U 6 vom Klinikum Großhadern nach Martinsried. Nach dem positiven Votum der bayerischen Staatsregierung und der Zustimmung des Münchner Kreistages Ende 2014 sollen die Entwürfe für die Verträge, in denen die Aufteilung von Aufgaben und Baukosten zwischen Freistaat, Landkreis München und der Gemeinde Planegg geregelt sind, nun am 25. Oktober dem Planegger Gemeinderat vorgelegt werden. Die bislang noch offenen Fragen seien nun ausreichend geklärt, sagt Planeggs Bürgermeister Heinrich Hofmann (SPD).

Freistaat Bayern und Landkreis München hätten in den letzten Monaten Zusagen gemacht, die das Risiko für die Gemeinde Planegg überschaubar gemacht hätten, sagt der Planegger Bürgermeister. Ein wesentliches Problem sei die bis heute noch nicht genau festgelegte Höhe der Pacht, die die MVG als Betreiberin der Strecke an die Gemeinde als künftige Eigentümerin der Bauwerke zahlen wird. Aber man habe inzwischen von der MVG ungefähre Zahlen, sagt Hofmann. Und Landrat Christoph Göbel (CSU) habe bei einem Treffen im August zugesagt, der Kreis würde etwaige Risiken für die Gemeinde im Verkehrsdurchführungsvertrag berücksichtigen, den der für den ÖPNV jenseits der Stadtgrenze zuständige Landkreis nach dem Bau mit der MVG schließen werde.

„Das eigentliche Risiko war aber die Umsatzsteuer“, sagt Planeggs Rathaus-Geschäftsführer Stefan Schaudig, konkret die Frage, ob die Gemeinde vorsteuerabzugsberechtigt sein würde. Das hätten die Finanzbehörden inzwischen bestätigt.

Die dritte offene Frage, wegen der man in Planegg bisher nichts beschließen wollte, war, ob man für die benötigten Grundstücke kostenlose Grunddienstbarkeiten erhalten würde. Das hat der Freistaat, dem die Grundstücke im Wesentlichen gehören, inzwischen grundsätzlich zugesagt. Für ein Teilgrundstück, das dem Innovations- und Gründerzentrum in Martinsried gehört, fehlt diese Zusage noch. Doch hier habe Göbel zugesagt, der Kreis würde im Notfall einspringen, falls hier doch Kosten anfallen sollten.

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