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Wer aus der Röntgenstraße kommt, wie der schwarze Pkw links im Bild, muss sich wegen der Baucontainer an der Einmündung in die Lochhamer Straße langsam vortasten.

Verkehrszählung verschoben

Klagen über schwierige Sichtverhältnisse

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Planegg - Die Verkehrssituation in Martinsried wird sich in den nächsten Jahren voraussichtlich stark verändern – spätestens, wenn Walldurchstich oder Ortsumgehung Realität werden.

Erste Veränderungen haben sich aber bereits durch die dauerhafte Sperrung eines Teils der Fraunhoferstraße und die Baumaßnahmen in der Ortsmitte ergeben. Die Folgen empfinden viele Martinsrieder offenbar als drängendes Problem.

In letzter Zeit hatte es vermehrt Anfragen zur Sicherheit an der Kreuzung von Röntgenstraße und Lochhamer Straße gegeben, sowohl auf der Bürgerversammlung als auch in Bürgersprechstunden und im Gemeinderat. Jetzt schließt sich die CSU-Fraktion mit einem Antrag der Forderung nach Maßnahmen zur Verbesserung der Situation an der Kreuzung von Lochhamer Straße und Röntgenstraße an.

Die Kreuzung habe sich „als Gefahrenschwerpunkt herausgestellt“, heißt es in der Begründung. Besonders die Verkehrsteilnehmer, die auf der Röntgenstraße in östlicher Fahrtrichtung unterwegs seien und nach links in die Lochhamer Straße abbiegen wollten, seien „stark gefährdet“. Zudem würden sich zeitweise Rückstaus bis zur Einsteinstraße bilden. Bis spätestens Ende Februar muss der Antrag im Gemeinderat oder einem seiner Ausschüsse behandelt werden.

Der Verkehr aus Planegg und aus der Fraunhoferstraße mündet seit dem Verschwinden des Teilstücks in großen Teilen über die Röntgenstraße in die Lochhamer Straße. Derzeit sind Autofahrer, die von Süden auf der Lochhamer Straße an die Kreuzung kommen, vorfahrtsberechtigt, ebenso wie der Verkehr von Norden auf der Planegger Straße. Gerade von Süden kommende Fahrzeuge sind durch die Baucontainer von der Röntgenstraße aus kaum vor Einfahrt in die Kreuzung zu erkennen. Die Gemeinde solle nun zeitnah „eine Lösung finden, wie die Gefahrensituation an der Kreuzung Lochhamer- und Röntgenstraße entschärft werden kann“, fordert die CSU. Auf der Bürgerversammlung war die Forderung nach einer Ampel oder zumindest einem Spiegel für bessere Sicht laut geworden.

Planeggs Bürgermeister Heinrich Hofmann (SPD) hatte wiederholt gesagt, man sehe keinen Handlungsbedarf. Man werde sich aber die Daten der nächsten Verkehrszählung anschauen. Die Gemeinde hatte vor Beginn der Baumaßnahmen den Verkehr in Martinsried zählen lassen und will das nun öfter tun. Allerdings wird die nächste Zählung nicht mehr wie geplant 2016, sondern erst im Frühjahr stattfinden.

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