Ausbau der Otto-Pippel-Straße

Wünsche der Anwohner berücksichtigt

  • schließen

Die Otto-Pippel-Straße soll ausgebaut werden. Bei der Variantenwahl folgt der Planegger Bauausschuss den Wünschen der Anwohner.

Planegg – Es ist nicht der große Wurf geworden: Der Planegger Bauausschuss hat sich jetzt einstimmig für den Ausbau der Otto-Pippel-Straße mit einem erhöhten Gehweg auf der Ostseite ausgesprochen. Die Bauverwaltung und die beauftragten Verkehrsplaner hatten vorgeschlagen, auf einen Gehweg zu verzichten und stattdessen eine gemeinsame Verkehrsfläche für Radler, Autofahrer und Fußgänger einzurichten. Doch damit konnten sich die Anwohner nicht anfreunden.

Der Würmtal-Zweckverband ist noch bis Ende Oktober damit beschäftigt, den Abwasserkanal in der Otto-Pippel-Straße zu erneuern. Die Fahrbahn in der kurzen Tempo-30-Zone war schon vor diesen Arbeiten in schlechtem Zustand. Seit Oktober 2016 ist die Straße ins Straßenbauprogramm der Gemeinde aufgenommen. Nach Abschluss der Kanalarbeiten soll die Straße im kommenden Jahr ausgebaut werden.

Im Mai beriet der Bauausschuss erstmals über drei mögliche Varianten, vom bestandsorientierten Ausbau bis hin zu einer Mischfläche. Einigen konnte man sich damals nicht, dafür wurde einstimmig der Antrag angenommen, die Anlieger mit einzubeziehen. Auf einer Informationsveranstaltung Mitte Juli beklagten diese ein starkes Verkehrsaufkommen durch die Parkplatzsuche von im benachbarten Gewerbegebiet Steinkirchen Beschäftigten. Auf einen erhöhten Gehweg wollten sie deswegen nicht verzichten. Die Verkehrszahlen, die der Verwaltung vorliegen, bestätigen dieses erhöhte Sicherheitsbedürfnis nicht, trotzdem schlug sie vor, aus Rücksicht auf die Anwohner auf eine komplette Mischfläche zu verzichten und mit Gehweg zu planen. Der Bauausschuss folgte dem einstimmig. Die Kostenschätzung beläuft sich auf 450 000 bis 470 000 Euro. Eine Entwurfsplanung soll noch in diesem Jahr vorgestellt werden. 

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Krimi um Kraillinger Öl geht weiter
Der Streit um das tschechische Öl geht in die nächste Runde. Dieses hat Krailling zwar verlassen, ob es aber Tschechien gehört, ist weiter fraglich. Die Diskussion um …
Krimi um Kraillinger Öl geht weiter
Gemeinde erhöht die Grabgebühren
Die Bürger Kraillings müssen sich im kommenden Jahr auf höhere Friedhofsgebühren einstellen.
Gemeinde erhöht die Grabgebühren
Der Wirt als Goggolori
Es ist eine Teufelsg’schicht. Wenn es im Forsthaus Kasten weihnachtet, dann gibt es nicht nur Punsch und Stollen. Dann rücken die Perchten an – von nah und fern. Und …
Der Wirt als Goggolori
„Man soll sich plagen müssen“
Kurt Diemberger, Erstbesteiger von zwei Achttausendern, hat dem Würmtal einen Besuch abgestattet. Und die Besucher im Gräfelfinger Bürgerhaus in seinen Bann gezogen.
„Man soll sich plagen müssen“

Kommentare