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Mit einem Schreitbagger holt ein Mitarbeiter der Firma Wurz aus Eitting das Treibgut aus der Würm.  

Würm-Wellenbad öffnet am Samstag

20 Kubikmeter Treibgut ausgebaggert

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Am Wehr des Planegger Wellenbades sammelt sich in einer baulichen Vertiefung immer wieder Treibgut an. Dies macht in regelmäßigen Abständen Reinigungsarbeiten erforderlich. Am Donnerstag war es wieder so weit.

Planegg– Die Umweltfirma Wurz rückte mit einem Schreitbagger an und fischte rund 20 Kubikmeter Treibgut aus der Würm.

„Das ist ein Riesenaufwand für die Gemeinde“, sagt Martina Dorn vom Planegger Bauamt. Denn das Treibgut muss man anschließend sortieren, da sich darunter nicht nur Schwemmholz befindet, sondern auch Flaschen, Plastik und anderer Müll. Leider würden auch Gartenabfälle über die Würm entsorgt, berichtet Dorn. Um den Wasserstand zu senken, hatte man für die Arbeiten das Wehr geschlossen und die Würm über einen Seitenarm umgeleitet.

An diesem Samstag soll das Planegger Wellenbad wieder geöffnet werden. Vor drei Jahren hatte es die Gemeinde für 60 000 Euro aufwendig sanieren lassen. Sanitäranlagen und Umkleide sind laut Martina Dorn inzwischen mit Graffiti und Aufklebern übersät. Es sei schade, dass Einzelne das sowohl bei älteren Gästen als auch bei der Jugend als Treffpunkt beliebte Bad immer wieder verunstalteten, sagt Dorn. Renovierungsarbeiten seien heuer aber nicht vorgesehen.

Wie im Vorjahr wird es für das Wellenbad einen Sicherheitsdienst geben. Er soll gewährleisten, dass Besucher die Badestelle um 22 Uhr verlassen, und das Tor zusperren. Gegen 7 Uhr sperren Mitarbeiter des Bauhofs das Bad wieder auf. Der Eintritt ist kostenlos. 

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