Neue Kontaktstelle für Bürger

Ansprechpartner zum Thema Asyl

Planegg - Die Planegger und Martinsrieder Bürger bekommen jemanden, der ihnen bei Fragen rund um das Thema Asyl im Ort weiterhilft.

Der Gemeinderat beschloss jetzt mit 18:4 Stimmen, die Kosten von rund 60 000 Euro in den Haushalt 2016 einzustellen und den Stellenplan entsprechend zu ändern. Die Fraktionen von FWD, SPD und Grüne Gruppe 21 hatten gemeinsam den Antrag auf Schaffung der Kontaktstelle gestellt.

„Diese soll direkte Ansprechstelle für die Bürger sowie gegebenenfalls für die Asylbewerber sein, um in Zusammenarbeit mit dem Helferkreis, der Verwaltung, der Polizei und anderen Einrichtungen bei Fragen und Problemen Lösungen zu finden“, heißt es in dem Antrag. Ziel ist, eine bestmögliche Integration zu erreichen. „Das entlastet vor allem uns hier im Haus“, so Geschäftsleiter Stefan Schaudig. In den Monaten, in denen eine der beiden Dreifachturnhallen des Feodor-Lynen-Gymnasiums als Notunterkunft für 200 Asylbewerber diente, liefen sämtliche Anfragen von Bürgern bei ihm selbst, dem Leiter des Ordnungsamtes Martin Götz sowie Bärbel Zeller ein, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit im Rathaus.

Aktuell sind in der Gemeinde 16 Asylbewerber untergebracht. Mitte Dezember soll eine Unterkunft für 72 Asylbewerber auf dem Friedhofsparkplatz an der Fürstenrieder Straße fertiggestellt sein, im Januar eine weitere im Parc de Meylan an der Bunsenstraße in Martinsried, so dass dann Plätze für rund 150 Asylbewerber zur Verfügung stehen.

Parallel zur Kontaktstelle speziell für die Belange der Bürger haben die Würmtal-Gemeinden Planegg, Gräfelfing, Neuried und Krailling beschlossen, in der Würmtal-Insel in Planegg eine Koordinationsstelle zur Unterstützung der ehrenamtlichen Asylhelfer zu schaffen und die 19,5 Stunden gemeinsam zu finanzieren. Die Ausschreibung läuft gerade.

nik

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