Polizei begrüßt Umzug an Hauptkreuzung

- Kosten werden auf rund 250 000 Euro geschätzt / Friedmann: Verhandlungssache

VON HARTMUT BRINGS Planegg - Das große Stühlerücken in der Planegger Ortsmitte wird immer realistischer: Das Münchner Polizeipräsidium hat offensichtlich Interesse, mit der Inspektion 46 in die frei gewordenen Räumlichkeiten der früheren Isar-Amperwerke an der Kreuzung Germeringer-/Ecke Pasinger Straße zu ziehen. Dafür würde an der Josef-von-Hirsch-Straße Platz frei, möglicherweise um zwischen Altem Rathaus (Musikschule) und Volksschule ein Haus für Kinder zu errichten.

Bürgermeister Dieter Friedmann berichtete dem Technischen Ausschuss am Donnerstagabend von der aktuellen Lage. Nach einem Ortstermin mit einem Liegenschafts-Experten des Präsidiums werde der Umzug der Polizeiinspektion 46 an die Planegger Hauptkreuzung für vorteilhaft erachtet. Die Einsatzwagen könnten direkt an der Hauptstraße parken, die Räumlichkeiten in dem ehemaligen Bürogebäude des Stromversorgers seien gut geeignet. Ähnlich hatte sich auch der frühere Inspektionsleiter Reinhard John immer geäußert.

Einziger Haken an der Geschichte: Die Polizei will den Umzug nicht zahlen. Nach ersten Schätzungen würde der polizeispezifische Umbau des Gebäudes etwa 250 000 Euro kosten. Friedmann sieht hier aber noch nicht das letzte Wort gesprochen. Weil sich die Polizei verbessern würde, sei die Übernahme eines Anteils seitens des Freistaates nur zu gerecht.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Das Bürgerbegehren ist unzulässig
Das Bürgerbegehren ist unzulässig
Gräfelfing rechnet mit 169 Mio. Euro aus Gewerbesteuer
Gräfelfing rechnet mit 169 Mio. Euro aus Gewerbesteuer
Freude überwiegt bei Grundsteinlegung
Freude überwiegt bei Grundsteinlegung
Die aktuelle Entwicklung im Würmtal
Die aktuelle Entwicklung im Würmtal

Kommentare