"Potenzielle Kundschaft sitzt in der Nachbarschaft"

- KIM präsentiert sich erstmals der Öffentlichkeit

VON KATHARINA KORB Krailling - Der erste Spatenstich fand im Herbst 1997 statt. Die ersten Firmen bezogen 1998 ihre Gebäude in der Kraillinger Innovationsmeile (KIM). Am Sonntag hatten Interessierte die Gelegenheit, beim ersten "Tag der offenen Tür" das Kraillinger Gewerbegebiet und seine Firmen kennen zu lernen.

Schon gegen Mittag mussten einige Besucher ihre Autos an der Pentenrieder Straße abstellen, weil innerhalb der KIM keine Parkplätze mehr zur Verfügung standen. Insgesamt stellten sich 35 im Kraillinger Gewerbegebiet ansässige Betriebe mit Informationsständen, Betriebsführungen und Ausstellungen vor. Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Kinderschminken, Torwandschießen, Tennistraining und Ponyreiten sorgte für reichlich Abwechslung. Und wer weitere Wege im Gewerbegebiet nicht zu Fuß zurücklegen wollte, konnte sich mit den gelben Fahrradrikschas umherfahren lassen.

Bürgermeister Dieter Hager nannte die KIM "eine tolle Chance für Gemeinde und Betriebe" und freute sich, dass erstmals der Öffentlichkeit ein "informativer Sonntag" geboten werde konnte.

Die Eingangstür bei "KL Technik" stand weit offen, als Geschäftsführer Gunter Kadegge seine ersten Besucher durch die Betriebsräume führte. Er beschäftigt 24 Mitarbeiter, die Modelle, Werkzeuge und Funktionsteile für die Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrttechnik sowie die Medizintechnik erstellen. "Früher ging das alles noch per Hand mit Werkzeugen", erklärte Kadegge seinen Zuhörern, bevor er ihnen die laserbestückte Stereolithographiemaschine vorführte.

In den Räumen der "Werbetechnik Erlacher" bewies Inhaber Andreas Erlacher, dass er was von Werbung versteht. Er war gerade dabei, einen großen Autoaufkleber zu fertigen, mit dem er werbewirksam ein Auto vor seiner Werkstatt bekleben wollte, um auf seinen kleinen Ein-Mann-Betrieb aufmerksam zu machen. Zuständig für Firmenschilder, Fahnen, Autobeschriftungen und Wegeleitsysteme dürfte er damit in der KIM einen idealen Standort gefunden haben - potenzielle Kundschaft sitzt ja in der direkten Nachbarschaft.

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