+

Faschingskehraus:

Der Prinzessin wird ihr Benny fehlen

Planegg – Ein großer Tusch, ein paar Worte des Würmesia-Präsidenten Hans Kolß und schon war alles wieder vorbei.

Mit feierlicher Zeremonie ist um Mitternacht des Faschingsdienstags in der Planegger Gaststätte Heide-Volm die Beerdigung des Prinzenpaars und der Abschied des Kinder-Prinzenpaars über die Bühne gegangen. Und damit für die Faschingsgesellschaft Würmesia ganz formell auch die närrische Saison 2013 beendet.

Es sei eine anstrengende Zeit gewesen, zog Prinz Benny (I.) Schwaiger Bilanz, aber erfahrungsreich und aufregend. „Ich habe so viele neue Freundschaften geschlossen und neue Menschen kennen gelernt, das war einfach toll“, schwärmte der 20-Jährige, der jetzt wieder in sein „wirkliches Leben“ als Rettungssanitäter und medizinischer Fachangestellter zurückkehren wird. „Leider darf ich den Job als Faschingsprinz bei der Würmesia nie mehr übernehmen. Das würde ich sofort noch einmal tun.“

Auch seine Prinzessin, Nina (I.) Nagl trennte sich nur schwer von ihrem rosa Glitzerkleid. „Es war eine fantastische Zeit. Benny und seine Späße werden mir sicher fehlen, er ist inzwischen wie ein kleiner Bruder für mich“, so die 29-jährige Rechtsanwaltsfachangestellte.

Im Rahmen des Kehraus durfte auch der Nachwuchs der Würmesia zum letzten Mal für diese Faschingssaison ran. Gemeinsam mit der Kindergarde, trainiert von Tanja Wissel, bedeutete das auch den allerletzten Auftritt des Kinderprinzenpaars, erfolgreich präsentiert von Selina (9) und Tommy (11). Und so gingen die beiden Geschwister zusammen mit ihrem Team mit derselben Begeisterung ihren Abschlusstanz an wie den allerersten, den sie zu Beginn der Saison auf die Beine gestellt hatten. „So stressig habe ich mir meine Zeit als Prinz nicht vorgestellt“, meinte Tommy lachend. Der Elfjährige und seine Schwester hatten an manchen Tagen bis zu fünf Auftritte zu absolvieren, kamen dabei ganz schön ins Schwitzen und waren abends oft ziemlich fertig. Wenig begeistert waren die Kinder von einer der letzten Aufführungen: Vor den Pasinger Arkaden gaben sie am Faschingsdienstag noch einmal ihre Tanzkünste zum Besten – und froren bei Temperaturen um den Gefrierpunkt erbärmlich. „Es war eine super Zeit, aber jetzt ist es gut, dass es vorbei ist“, sind sich die Geschwister einig. Kinderprinzen können sie bei der Würmesia zwar nicht mehr werden, der Garde wollen sie aber auf jeden Fall die Treue halten, denn, so Tommy, das Tanzen habe ihm schon sehr gut gefallen.

Kehraus im Heide Volm in Planegg: Bilder

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Das Bürgerbegehren ist unzulässig
Das Bürgerbegehren ist unzulässig
Gräfelfing rechnet mit 169 Mio. Euro aus Gewerbesteuer
Gräfelfing rechnet mit 169 Mio. Euro aus Gewerbesteuer
„Ein Geschenk am idealen Standort“
„Ein Geschenk am idealen Standort“
Freude überwiegt bei Grundsteinlegung
Freude überwiegt bei Grundsteinlegung

Kommentare