Quadratmeterpreise uneinheitlich

- 750 Euro in Gräfelfing-West

Gräfelfing (bri) - Gräfelfing bleibt zwischen Würm und Wald das teuerste Fleckerl Würmtal. Das kommt erneut in den so genannten Bodenrichtwerten zum Ausdruck, die derzeit im Rathaus ausliegen. In den Wohngebieten entlang der Bahn mussten in den Jahren 2001 und 2002 durchschnittlich 750 Euro pro Quadratmeter Wohnbaufläche bezahlt werden. In den Jahren zuvor (99/00) waren es im Schnitt 690 Euro - eine Steigerung um knapp neun Prozent.

Alle zwei Jahre werden die Zahlen vom Gutachterausschuss im Münchner Landratsamt ermittelt. Grundlage für die Durchschnittswerte pro Quadratmeter Bauland für Wohnflächen - in Gräfelfing werden keine gewerblichen Flächen ermittelt - ist eine Kaufpreissammlung aus den Jahren 2001 und `02. Die Preise beziehen sich auf ein Baurecht von 0,4 Geschossflächenzahl. Das heißt, auf einem 1000 Quadratmeter großen Grundstück dürfen alle Etagen zusammen maximal 400 Quadratmeter haben.

Gräfelfing teilt der Gutachterausschuss in sechs Zonen. Der Unterschied innerhalb der Gemeindegrenzen ist deutlich, ebenso wie die Tendenz der Preise: Außer in den Zonen 2 und 3 (westlich und östlich der Bahn) musste auch in Zone 1 (östlich der Planegger-/Pasinger Straße im Durchschnitt mehr für den Quadratmeter Bauland bezahlt werden. 2001/02 waren es 610 Euro, in den beiden Jahren davor 590 Euro.

In Lochham fallen die Preise

Anders sieht es in Lochham aus: Hier fielen in den vergangenen zwei Jahren die Preise um über sechs Prozent (von 640 Euro 99/00 auf 600 Euro 01/02). Leicht an Wert verloren haben statistisch gesehen auch die Grundstücke in der Heitmeiersiedlung (Zone sechs): Hier mussten im Durchschnitt 500 Euro bezahlt werden, 99/00 waren es noch umgerechnet 511 Euro.

An die Preise von Gräfelfing-West kommt im Würmtal lediglich noch Krailling (ohne Pentenried und Frohnloh) heran, wo man 2001/02 im Schnitt 730 Euro bezahlen musste.

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