Im Rathaus entstehen drei neue Büroräume

- Hausmeisterwohnung wird umgebaut

Gräfelfing (ms) - Als das neue Rathaus im März 1968 in Betrieb ging, hielten viele Gräfelfinger es nicht nur für optisch gewöhnungsbedürftig. Ein Gutachter bescheinigte dem modernen Betonbau, der einen Preis des Bundes Deutscher Architekten erhielt, für die Bedürfnisse der Kommune viel zu groß zu sein und legte der Gemeinde nahe, Räume im Rathaus zu vermieten. 35 Jahre später nun mahnt die zuständige Behörde an, dass zwei Arbeitsplätze im Verwaltungsbau an der Ruffiniallee nicht mehr den rechtlichen Vorgaben entsprechen. Der Grund: akuter Platzmangel.

"Das Rathaus platzt aus allen Nähten", sagte Bürgermeister Christoph Göbel in der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses. Im Bauamt und im Einwohnermeldeamt sei jeweils ein Arbeitsplatz als unhaltbar eingestuft worden. Deshalb müsse dringend umgebaut werden. Schon Göbels Vorgänger, Florian Ernstberger, hatte die Notwendigkeit erkannt und Vorbereitungen getroffen. Allerdings wollte er den kleinen Sitzungssaal als solchen auflösen und zu Büros umbauen.

Göbel präferiert eine andere Variante und setzt sie mit Zustimmung der Gemeinderäte um: Die Hausmeisterwohnung, im ebenerdigen, nordwestlichen Flügel des Gebäudes gelegen, wird zu Büros gewandelt. Der Hausmeister ist bereits in ein benachbartes Gebäude der Gemeinde umgezogen, die Bauaurbeiten im Rathaus laufen. Für 28 000 Euro entstehen drei neue Büroräume (zwei mal 24, einmal 15 Quadratmeter). Allerdings ist mit dieser Erweiterung nur die höchste Raumnot gelindert; der Gemeinde steht absehbar größerer Erweiterungsbedarf ins Haus.

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