Fall Sami A.: Ex-Leibwächter von Osama bin Laden durfte abgeschoben werden 

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Die Unterkünfte für die Bienenvölker stehen: Die Schülerinnen Paula Neumayr, Emma Gerlach, Marlene Schramm, Annika Schöll und Nuria Glasauer werden sich um die Insekten kümmern. Die Imker Alois Brandl (l.) und Judith Grimme (hinten v.l.), Initiator Peter von Schall-Riaucour, Schulleiterin Brigitte Schmid-Breining und Biologie-Fachbetreuer Stefan Mandl unterstützen das Projekt. foto: sauer

Schüler sollen mit Bienen experimentieren

Planegg - Drei Bienenkästen sind die neue Attraktion des Planegger Feodor-LynenGymnasiums. Wann die Bienenvölker in den Schulgarten ziehen, steht noch nicht fest. Die Schüler und Lehrer freuen sich aber schon jetzt auf ihre neuen Mitbewohner.

Das Projekt „Bienen für Planegg“ nimmt Form an. Die drei Kästen wurden bereits im Schulgarten des Planegger Feodor-Lynen-Gymnasiums (FLG) aufgestellt. „Das war der letzte Schritt, ehe die Bienenvölker einziehen“, erklärt Peter von Schall-Riaucour. Dem Planegger Gemeinderat war aufgefallen, dass die Anzahl der Bienen immer weiter abnimmt, woraufhin er sich sofort mit der Schulleiterin des FLG in Verbindung gesetzt hatte (wir berichteten).

Fünf Schülerinnen der achten Klasse haben sich schon bereit erklärt, die Bienen zu betreuen. Auch die Nawi-Klasse wird sich im Rahmen ihres naturwissenschaftlichen Unterrichts mit den neuen Mitbewohnern beschäftigen. „Durch den Umgang mit Tieren lernen die Schüler, Verantwortung zu übernehmen“, sagt Schulleiterin Brigitte Schmid-Breining. Sie könnte sich vorstellen, dass die Schüler Versuche nach Karl von Frisch durchführen werden. Der Verhaltensforscher beschäftigte sich vor allem mit den Sinneswahrnehmungen der Honigbiene und der Verständigung der Tiere untereinander.

Wann die drei Bienenvölker in den Schulgarten ziehen, steht noch nicht fest. „Wir müssen erst die ganze Organisation abklären“, sagt Judith Grimme. Die Imkerin aus Martinsried steht den Lehrern und Schülern von Anfang an mit ihrem Fachwissen zur Seite. Unterstützung erhält sie dabei von Alois Brandl, der bereits seit 36 Jahren als Imker arbeitet.

Wenn alles nach Plan läuft, können sich die Schüler bald über ihren ersten eigenen Honig freuen. Bis zu 30 Kilogramm pro Bienenvolk sind möglich. Was die Schüler nicht selbst verwerten, verkaufen sie am Kiosk. Der Erlös kommt dann weiteren Projekten zugute.

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