Einweihung der Stele zu Prof. Kurt Huber an der gleichnamigen Gräfelfinger Straße: Die Projektteilnehmer (v.li.) Sarah Laufer, Silke Dorsch, Jakob Struppler, Leo Schick, Lehrer Gregor Pelger, Simon Dietlmeier, Lehrer Thomas Langhof, Eva Egger, Archivarin Friederike Tschochner und Schauspieler Sebastian Hofmüller. Foto: denise höfle

Schülerprojekt

"Meilensteine Gräfelfings" macht Geschichte sichtbar

Gräfelfing - Neun Meilensteine Gräfelfinger Geschichte: Mit Schwung hat Bürgermeister Christoph Göbel die erste der Stelen enthüllt, die quer durch die Gemeinde die Ortsgeschichte erklären.

Im Rahmen eines Praxis-Seminars sammelten 13 Schüler des Kurt-Huber-Gymnasiums Informationen von der Würmeiszeit bis zur modernen Siedlungsstruktur, die sie jetzt der Öffentlichkeit präsentieren.

„Laufend Unbekanntes entdecken und Neues erfahren“ hatten die Jugendlichen ihr Projekt genannt und damit laut Silke Dorsch die passende Bezeichnung gefunden. „Wir möchten die Passanten neugierig auf den Inhalt unserer Stelen machen“, so die Abiturientin (19). Als mit der Themenfindung die erste Hürde gemeistert war, habe man festgestellt, dass Gräfelfing eine Fülle an Informationen und historischen Gegebenheiten bereithalte.

Auf die intensive Vorbereitungszeit wies auch Klassenkamerad Simon Dietlmeier hin. „Da die Koordination nicht immer perfekt klappte, hatte jeder viele Aufgaben zu meistern“, so der Schüler, der gemeinsam mit seinen zwölf Mitstreitern schnell feststellen sollte, dass die Gruppe in dieses Projekt weit mehr Zeit investieren musste als in ein „normales“ P-Seminar. „Scheitern war aber nie eine Option“, sagt Dietlmeier bestimmt.

Die Texte und Bilder werden durch Audio-Beiträge unterstützt, die entweder als QR-Codes an jeder Stele über Smartphones abgerufen werden oder über die Website des Kurt-Huber-Gymnasiums als Audio-Dateien heruntergeladen werden können. „Hier zeigen die Schüler, was sie geleistet haben, und lenken den Fokus auf das, was in unserer Schule möglich ist“, stellte KHG-Direktor Hendrik Rehn bei der Eröffnung stolz fest. Und lobte gleichzeitig seinen Lehrerkollegen Dr. Gregor Pelger als „geschichtlichen Derwisch“, der immer zur Stelle sei, wenn sich historisch irgendwo irgendetwas tue.

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