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Auf Stippvisite im Würmtal: die Teilnehmer der Euro-Tandem-Tour gestern Morgen vor dem Gräfelfinger Rathaus.

Euro-Tandem-Tour im Würmtal

Sehende und Blinde auf einem Rad quer durch Mitteleuropa

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Die Euro-Tandem-Tour war zu Gast im Würmtal. Neurieds Bürgermeister Harald Zipfel ließ sich nicht lumpen und radelte einen Teil des Weges mit.

Würmtal – Am Montag passierten sie Neuried, am Dienstagmorgen starteten sie vor dem Gräfelfinger Rathaus zur nächsten Etappe: 20 Tandems mit Begleitfahrzeugen und Polizeieskorte haben jetzt für Aufsehen gesorgt. Die Euro-Tandem-Tour machte bei ihrer zehnten Auflage Station im Würmtal.

Auf den Rädern sitzen je ein sehender Pilot und ein blinder beziehungsweise sehbehinderter Co-Pilot. Die Teams kommen aus fünf europäischen Ländern. Die 1010 Kilometer lange Strecke führt sie in zehn Etappen durch Deutschland, Frankreich, die Schweiz und Österreich. Insgesamt hat der Tross eine Länge von 150 Metern. Ziel ist es, über mögliche Erkrankungen der Netzhaut aufzuklären und auf die Belange der Betroffenen aufmerksam zu machen. Los ging es Ende August in Tübingen. Tags darauf führte der Weg von Offenburg nach Colmar. Etappenziele waren außerdem Basel, Schaffhausen, Bregenz und Sonthofen. Immer im Gepäck: die Europaflagge mit den zwölf goldenen Sternen auf blauem Hintergrund.

Am Montag radelten die Tourteilnehmer von Schongau zunächst nach Neuried, wo sie von Bürgermeister Harald Zipfel begrüßt wurden, der ebenfalls aufs Rad stieg, um sie einen Teil ihres Weges zu begleiten. In Gräfelfing verabschiedete sie am Dienstagmorgen Bürgermeisterin Uta Wüst. Gestriges Ziel war Dillingen, heute geht es nach Esslingen, wo die Rundfahrt endet. Die Tour steht unter der Schirmherrschaft des Europäischen Parlaments, veranstaltet wird sie von der HEM-Scerger-Stiftung, die ihren Sitz im Landkreis Esslingen hat.

Nicole Kalenda

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