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Sieben Bands sorgen für harte Klänge

- "Fresh-Music-Festival" im Jugendhaus

VON MARTIN BISCHOF Lochham - Beim Fresh-Music-Festival in Lochham rockten vergangenes Wochenende im Jugendhaus an der Würm insgesamt sieben Bands. Mit am Start waren am Freitagabend "Crazy Train" (Rock), "Candelilla" (Experimenteller Rock) und "Skully" (Saftpunk).

Statt dem für Freitagabend geplanten ruhigen Ausklang mit "Parkbank" - die hatten abgesagt - fand sich kurzerhand mit den Jungs von "Entartet" Ersatz. Und so kamen bei diesem Festival allein Bands der härteren Gangart zum Einsatz. Im Jugendhaus herrschte friedliche Partystimmung. Mittelpunkt war der Kellerraum mit seiner schwarzen Bühne, indem richtige Undergroundstimmung aufkam. Wem die Live-Musik zu laut wurde, der tummelte sich oben an der Bar und schlürfte gemütlich sein Bier aus der Bügelflasche.

Den "Opening Act" machte "Crazy Train" mit schlichtem Rocksound. Mit "Candelilla" wurde der Sound schon etwas härter und indipendentlastiger. Nach kurzer Umbaupause betraten dann "Skully" die Bühne und demonstrierten, dass der Punk immer noch nicht ausgestorben ist. Mit ihrer Mischung aus Punk und reichlich Ska knüppelten die jungen Musiker heftig drauf los und heizten dem Publikum gleich vom ersten Song an ordentlich ein.

Anfangs nur in den ersteren Reihen, war bald die gesamte Tanzfläche von wild pogenden Jungs vereinnahmt. Ein Statement gegen den Krieg durfte natürlich nicht fehlen. Während sich Bassist Nino eine Gasmaske umschnallte, sang Sängerin Susi von der "Superskunkbomb". "Diese Kriegslust der Amerikaner ist unfassbar. In unserem Antikriegslied werfen wir deshalb auf Bush eine riesige Grasbombe, damit er ein wenig friedlicher wird", erklärte Schlagzeuger Felix.

Mit Spannung wurde der Auftritt von "Entartet" erwartet. Sänger Graziano, Bassist Pämpy, Schlagzeuger Pit und die beiden Gitarristen Flo und Benny setzten dem Skapunk von "Skully" noch eins drauf. Ebenfalls sehr rau und punkig, klang ihr Gruppensound in sich doch mehr transparenter und straighter.

Am Samstagabend betraten dann Bands von der Metal-Front die Bühne. Nach klassischem Hardrock von "Energetic" und Progressiv-Metal der Band "Mylove" gab es mit dem Black-Metal von "Minas morgul" einen lautstarken Abschluss des Fresh-Music-Festivals. Eine weitere Zugabe darf man sich am Ostersonntag im Münchner Orangehause (Feierwerk) holen. Dort spielen ab 19.00 Uhr "Entartet" zusammen mit "089", "Constraint" und "Skully".

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