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Die Silberne Bürgermedaille für stetes soziales Engagement und Gründung des Würmtal-Tisches nahm Petra Schaber (li.) aus den Händen von Bürgermeisterin Uta Wüst entgegen.

Ehrung in Gräfelfing

Silberne Bürgermedaille für Petra Schaber

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Gräfelfing – Im Rahmen der Festsitzung des Gräfelfinger Gemeinderates hat Bürgermeisterin Uta Wüst am Dienstagabend Gemeinderätin Petra Schaber die Silberne Bürgermedaille überreicht.

Bei der Abstimmung darüber im Gemeinderat habe es „große Einigkeit“ gegeben, sagte die Bürgermeisterin. Auch auf der Weihnachtsfeier des Gemeinderates im Anschluss an die Sitzung war aus allen Fraktionen nur Zustimmung zu dieser Ehrung zu vernehmen. Mit Petra Schaber trifft die Auszeichnung zweifelsfrei die Richtige.

Das veranschaulichte auch die Laudatio. Petra Schaber engagiert sich seit Jahrzehnten gesellschaftlich: Elternbeiratsmitglied in Grundschule und KHG, dort auch Vorstandsmitglied im Förderverein, Schulweghelferin, ab 2002 Gemeinderätin der IGG, schon 2003 zweite Bürgermeisterin – als erste Frau in diesem Amt.

Die bisherige Krönung ihres sozialen Engagements erfolgte 2005, als Petra Schaber den Würmtal-Tisch aus der Taufe hob. Diese Lebensmittelverteilung nach dem Muster der Tafel hilft dort, wo die oft unsichtbare Armut im reichen Würmtal zu Hause ist. Jeweils 15 der insgesamt 60 Ehrenamtlichen überreichen wöchentlich 250 Kunden kostenlose Lebensmittel. Petra Schaber als Initiatorin war sich nie zu schade, bei jedem Wetter hinter der Waldkirche die schweren Biertische mit aufzubauen und stundenlang, oft frierend, die Lebensmittel zu verteilen, Spenden einzuwerben, zu organisieren. Inzwischen hat der Würmtal-Tisch ein festes Domizil beim TSV. Uta Wüst: „Es ist ein toller Einsatz, den Sie hier für die Bedürftigen leisten.“

Petra Schaber, der die Freude über die Auszeichnung anzusehen war, sagte, sie wolle der Gesellschaft etwas zurückgeben und „etwas bewegen, was die Welt ein bisschen verändert“. Beim Würmtal-Tisch gebe es inzwischen einen „kleinen Völkertreff“, wo sich alle ohne Vorbehalte begegneten. Petra Schaber: „Und wir werden nach dem Anschlag in Berlin genauso weitermachen.“

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