Schrecklicher Unfall: Mann wird von U-Bahn mitgeschleift und stirbt

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Lochhamer Straße in Martinsried

FDP sorgt sich um Sicherheit der Radfahrer

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Martinsried - Die Arbeiten am Radwegekonzept für die Lochhamer Straße sind noch nicht lange abgeschlossen. Im Dezember wurden letzte Markierungen aufgebracht. Doch der FDP-Fraktion behagt die Situation nicht.

Die FDP-Fraktion erreichte jetzt im Ausschuss für Umwelt, Bauleitplanung und Verkehr, dass die Gemeindeverwaltung noch einmal mit Experten nach Verbesserungsmöglichkeiten sucht. „Mir ist das alles zu gefährlich, und ich möchte nicht abwarten, bis der erste Unfall passiert ist“, sagte Hans-Christian Haugg (FDP). Seine Fraktion beantragte, den Fahrradschutzstreifen, der auf der Fahrbahn der Lochhamer Straße in Süd-Nord-Richtung verläuft, „umgehend zu beseitigen“. Außerdem sollten die Fußgängerübergänge im Bereich des kleinen Kreisverkehrs auf Höhe der Lena-Christ-Straße weiter vom Kreisel weg verlegt werden. In beiden Punkten bekam Haugg nur Unterstützung von Giovanni Sammataro (CSU). Mit 7:2 Stimmen wurden die Forderungen abgelehnt, nicht aber die Überarbeitung des Konzepts.

Der Bau des Einkaufszentrums Würmtal-Center brachte so grundlegende Veränderungen für die Lochhamer Straße wie den kleinen Kreisverkehr auf Höhe der Lena-Christ-Straße. Der Zwei-Richtungsradweg auf der Westseite wurde im Zuge der Neuordnung zu einem Ein-Richtungsradweg. Auf der Ostseite steht Radfahrern ein auf der Fahrbahn markierter Schutzstreifen zur Verfügung. „Es ist etwas Neues. Alle Verkehrsteilnehmer, auch die Radfahrer selbst, müssen sich daran gewöhnen“, sagte Andreas Löbe vom Bauamt im Ausschuss. „Wenn man wirklich gravierende Verbesserungen für den Radverkehr erreichen möchte, braucht man einen eigenständigen Radweg. Das würde massive bauliche Veränderungen mit sich bringen.“ Auch dürfte die Grundstücksfrage schwierig sein.

Dass der Umgewöhnungsprozess Zeit beansprucht, sah auch Roman Brugger (SPD). „Wenn der Radfahrer im Straßenraum gesehen wird, dann ist er am sichersten.“ An neuralgischen Punkten wie der Einfahrt in den Kreisverkehr oder einer Bushaltestelle ist der Schutzstreifen aufgelöst. Der Radfahrer soll sich vor dem Auto bewegen, der Autofahrer im Kreisverkehr nicht den Radler abdrängen. Bisher ist der Planegger Gemeindeverwaltung kein Unfall aufgrund des neuen Radwegekonzeptes bekannt. Einen Schutzstreifen gibt es im Gemeindegebiet übrigens noch an anderer Stelle: am Klopferspitz. Löbe: „Aber da fährt nicht der klassische Bürger, sondern Studenten.

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